Sprockhövels Fans feiern ihre Mannschaft

Die Gäste lassen die Köpfe hängen - und hinten jubelt die TSG Sprockhövel, die nach Toren von Max Claus und Burak Akyürek verdient gewann.Foto:Walter Fischer
Die Gäste lassen die Köpfe hängen - und hinten jubelt die TSG Sprockhövel, die nach Toren von Max Claus und Burak Akyürek verdient gewann.Foto:Walter Fischer
Foto: Fischer

Sprockhövel.. TSG Sprockhövel -
VfB Hüls 2:1

Fußball-Oberligist TSG Sprockhövel hat nachgelegt. Dem 1:0-Auswärtssieg gegen den ASC Dortmund ließ die Mannschaft von Trainer Robert Wasilewski im Baumhof einen 2:1-Sieg gegen Hüls folgen.

Anerkennenden Beifall von den Fans auf der Tribüne gibt es im Sprockhöveler Baumhof nach guten Leistungen der Mannschaft oft. Doch diesmal war es mehr. Der TSG-Anhang feierte ein Team, das mit großer Leidenschaft gekämpft, am Ende verdient gewonnen und einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht hatte.

„Wir haben von der ersten Minute an mit enormem Aufwand gespielt, und ich bin glücklich, dass sich die Mannschaft dafür belohnt hat“, kommentierte nach dem Spiel TSG-Trainer Robert Wasilewski, der einen aufregenden Nachmittag erlebt hatte.

Denn in der Schlussphase wurde es noch einmal richtig eng. Sprockhövel sah schon wie der sichere Sieger aus, doch in der 83. Minute kamen die Gäste zum Anschlusstreffer. Hüls drängte dann mit Macht auf den Ausgleich, doch mit aufopferungsvollem Kampf, ein wenig Glück und einem starken Torwart Patrick Knieps rettete die TSG die drei Punkte über die Zeit.

Max Claus hatte die TSG in der 40. Minute in Führung gebracht. Nach einem langen Pass von Raoul Meister bugsierte er den Ball mit dem linken Fuß ins lange Eck. Claus gab auch in diesem Spiel alles, und als er eigentlich schon im roten Bereich war, bereitete er noch das 2:0 vor. Nach einer Balleroberung passte er auf Tim Dudda, der dann perfekt in den Lauf von Burak Akyürek spielte. Auch Akyürek, der in diesem Spiel einige Anlaufschwierigkeiten hatte, lieferte wegen seiner Flügelläufe ein klasse Leistung ab, die dann auch vom Trainer gelobt wurde. „Er hat 25 Minuten gebraucht, dann war er voll da“, lobte Wasilewski, der auch mit seinen Innenverteidigern zufrieden sein konnte. Denn Raoul Meister und vor allem Christian Kalina räumten alles ab, was nur abzuräumen war.

Die Sprocköveler verpassten es nach dem 2:0, zeitig für die Entscheidung zu sorgen. Die Chance dazu hatte Finn Heiserholt, der sich ebenfalls als großer Kämpfer präsentierte, in der 76. Minute aber an VfB-Torwart Pascal Schulz-Knop scheiterte.

Tore: 1:0 Max Claus (40.), 2:0 Burak Akyürek (70.), 2:1 Marc Schröter (83.).
TSG: Knieps, Rößler, R. Meister, Kalina, Dudda, Bukowski, Gremme (84. Balaika), Akyürek, Claus (71. Hodzic), Heiserholt, Wasilewski (79. Orlowski).
VfB: Schulz-Knop, Grams, Capakli, Yigit, van Briel, Onucka, Gökyar (56. Schröter), Flossbach (56. Heitbreder), Klaas (68. Kötzsch), Kaya, Koch.
Schiedsrichter: Bernd Westbeld.