Sprockhöveler Teams testen hochklassig

In der Sommerpause treffen TSG und SCO regelmäßig aufeinander (hier ein Foto aus dem vergangenen Sommer)
In der Sommerpause treffen TSG und SCO regelmäßig aufeinander (hier ein Foto aus dem vergangenen Sommer)
Foto: Dietmar Wäsche / WAZ Fotopool

Sprockhövel..  Am Donnerstag wollen die TSG Sprockhövel und der SC Obersprockhövel gegeneinander testen (19 Uhr). Beide erwarten in den dann folgenden Tagen und Wochen noch weitere hochklassige Vorbereitungspartien.

Es sieht ganz gut aus, dass der Test im Baumhof stattfinden kann. „Es liegt zwar ein bisschen Schnee auf dem Platz. Aber wir haben Dienstag trainiert, und wenn nichts mehr kommt, dürfte es kein Problem geben“, sagt Sprockhövels Trainer Robert Wasilewski. Er plant gegen den Lokalrivalen erneut den Einsatz vieler A-Jugendlicher. „Aus unserem eigentlichen Kader werden wohl nur sechs bis acht Spieler zum Einsatz kommen“, sagt der Oberliga-Coach.

Hoher Schnee am Schlagbaum

Gut übrigens, dass die Begegnung in Niedersprockhövel stattfindet – am Schlagbaum könnte nämlich nicht gespielt werden. „Da liegt so hoch Schnee, das hätte keinen Zweck“, sagt SCO-Spielertrainer Sascha Höhle. „Die Entfernung ist zwar nicht groß, aber der Höhenunterschied zu „unten“ macht schon etwas aus.“

Höhle rechnet sich am Donnerstag gegen den zwei Klassen höher spielenden Lokalrivalen nicht unbedingt viel aus. „Aber das ist auch nicht so wichtig. Für uns geht es darum, dass wir uns gut bewegen.“ So hoch her wie früher geht es ja bekanntlich bei den Testspielen zwischen TSG und SCO nicht mehr. „Viele Spieler kennen sich untereinander“, sagt Höhle. „Da gibt es sicherlich keinen Hass. Aber eine gewisse Rivalität ist schon noch da. Das hat man auch beim WAZ-Pokal gesehen.“

Auch gegen den nach der TSG kommenden Gegner hat der SCO sportlich wohl keine Chance. Denn am Samstag kommt Oberliga-Tabellenführer Wuppertaler SV nach Sprockhövel – nur wohin genau, ist noch unklar. „Für uns ist das eine schöne Geschichte“, so der SCO-Trainer. „Wenn bei uns noch immer nicht gespielt werden kann, könnten wir vielleicht zur TSG ausweichen“, sagt Höhle. Die Wuppertaler kommen mit dem Hattinger Alexander Thamm, den auch Obersprockhövels Trainer gut kennt, der aber nichts mit dem Testspiel zu tun gehabt habe. „Das Spiel ist über den Vater unseres Spielers Danny Hustert zustande gekommen“, sagt Sascha Höhle. Für seine Mannschaft seien die Spiele gegen höherklassige Teams wichtig. „Es brächte uns wirklich nichts, zum Beispiel gegen einen A-Ligisten zu spielen“, sagt er. „Denn in der Meisterschaft passiert es uns auch nie, dass sich jemand gegen uns hinten rein stellt“, fügt er mit einem Lachen hinzu. Der Klassenerhalt ist für die Obersprockhöveler in der Landesliga ja das große Ziel.

Personell hat sich die Lage am Schlagbaum durch die zwei Neuzugänge Bülent Gündüz und Fabien Henning etwas entspannt. Zwar fehlen laut Höhle Alexander Valdix und Kevin Voss wegen Problemen an der Patellasehne noch bis Mitte März, dafür ist Brian Sieweke aber wieder voll im Training.

Im Aufbau befindet sich bei der TSG Innenverteidiger Christian Kalina, wohingegen Timo Janicki länger ausfallen wird. „Bei Timo wurde eine Virusinfektion festgestellt“, sagt Robert Wasilewski. Mindestens drei Wochen falle Janicki aus.

Für die Baumhof-Elf geht es am Sonntag weiter mit der Testserie. Dann spielt sie zu Hause gegen den Niederrhein-Oberligisten SF Baumberg. Ein ganz besonderes Erlebnis wird sicherlich das Heimspiel gegen Regionalligist RW Essen am 17. Februar.