Sprockhövel will ins Finale

Burak Akyürek (links) spielte gegen Hüls in der zweiten Halbzeit stark auf.  Gegen Herdecke wird er wohl wieder in der Startelf stehen.Foto:Walter Fischer
Burak Akyürek (links) spielte gegen Hüls in der zweiten Halbzeit stark auf. Gegen Herdecke wird er wohl wieder in der Startelf stehen.Foto:Walter Fischer
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Sprockhövel..  In der Meisterschaft lief es für den Fußball-Oberligisten TSG Sprockhövel zuletzt gut. Siege gegen Dortmund und Hüls gab es zu feiern, doch am Mittwoch muss sich die TSG einer ganz anderen Aufgabe widmen. Denn um 19.30 Uhr steht das Kreispokal-Halbfinale gegen die TSG Herdecke an.

Natürlich ist die TSG in diesem Auswärtsspiel in der Favoritenrolle. Sprockhövel ist ein Oberligist, Herdecke ein Bezirksligist. Doch im Pokalwettbewerb verwischen oft die Grenzen zwischen den Klassen. So hatte die TSG Sprockhövel in der Runde zuvor große Mühe, den Landesligisten SV Hohenlimburg auszuschalten. Erst fünf Minuten vor Schluss gelang Burak Akyürek der entscheidende Treffer zum 1:0-Sieg.

Akyürek, der am vergangenen Sonntag im Meisterschaftsspiel gegen den VfB Hüls in der zweiten Halbzeit groß aufgespielt hat, wird im Spiel gegen Herdecke wohl in der Startelf stehen. „Er soll sich weiter Selbstvertrauen holen“, sagt TSG-Trainer Robert Wasilewski, der in Herdecke auch Spieler aufbieten will, die in der Oberliga zuletzt verletzungsbedingt nicht so oft gespielt haben - zum Beispiel Phillipp Schulz, David Padovan, Tim Oberc, Aldin Hodzic und Niklas Orlowski.

Eine Pause verordnet bekommen indes Christian Kalina und Max Claus. Innenverteidiger Kalina musste sich ja bekanntlich einer Knieoperation unterziehen, die Stürmer Claus noch bevorsteht. Claus setzte zuletzt neben Simon Bukowski und Burak Akyürek die Offensivakzente im Spiel der TSG. „Wir mussten ja zuvor oft ohne richtigen Stürmer spielen“, sagt Robert Wasilewski im Blick zurück. „Jetzt bin ich natürlich froh, dass wir einen Max Claus haben. Er ist leider nur ein bisschen spät dazu gekommen. Aber besser spät als gar nicht. Im Pokalspiel kommt für ihn ein Einsatz nicht in Frage, und wir wollen auch Christian Kalina schonen. Wir werden aber auf jeden Fall eine starke Mannschaft stellen, denn wir wollen unbedingt ins Finale“, sagt Sprockhövels Trainer.

Robert Wasilewski, der, wie berichtet, nur noch bis zum Saisonende Trainer der Oberliga-Mannschaft sein wird, sieht seine Mannschaft zurzeit auf gutem Weg. Die Siege gegen Dortmund und Hüls kamen ja auch wegen einer hervorragenden kämpferischen Leistung zustande. „Es passt im Augenblick alles gut zusammen“, sagt auch Robert Wasilewski, der der ganzen Sache aber noch nicht so richtig traut. „Man darf ja auch nicht zu viel loben“, fügt er an. „Dann gibt es gleich wieder einen Rückschlag.“

Nach dem Pokalspiel gegen Herdecke steht für die TSG das Meisterschaftsspiel gegen den SV Lippstadt an. Und in dieser Partie gibt es etwas gutzumachen, denn das Hinspiel ging mit 0:7 verloren.