Sprockhövel schwach vorm Tor
08.02.2012 | 18:46 Uhr 2012-02-08T18:46:00+0100
Sprockhövel.TSG Sprockhövel -
SW Wattenscheid 082:1
Tore: 0:1 (35.), 1:1 Alexander Meister (EM, 85.), 2:1 Max Claus (90.).
TSG: Knieps (46. Pommer), Schulz (65. Osterhage), R. Meister, A. Meister, Grobri (46. Sommer), Greitemann (65. Gül), Gültekin (65. Darias), Kadiu (65. Aydin), Balaika, Uelker (46. Wailewski), Canbulut (60. Claus).
Die TSG Sprockhövel hat ihr vorletztes Testspiel vor dem Meisterschaftsstart gegen den Landesliga-Spitzenreiter SW Wattenscheid 08 mit 2:1 gewonnen.
Allerdings zeigte die TSG kein gutes Spiel, was auch am den Trainingsbetrieb der vorhergegangenen Tage lag. „Wir haben am Sonntag richtig hart trainiert und auch am Montag normal“, sagte TSG-Trainer Lothar Huber. „Man hat der Mannschaft angemerkt, dass sie müde war.“
So gingen die Gäste nach 35 Minuten in Führung. „Danach hatten sie ein Phase, in der sie sehr stark waren und wir froh sein mussten, nicht ein zweites Tor zu kassieren“, so Huber. Aber auch die TSG hatte Chancen, und zwar klarste. Alleine Ferhat Uelker brachte den Ball drei Mal frei vor dem Wattenscheider Tor nicht im Netz unter. In Hälfte zwei scheiterte auch der Grieche Xhino Kadiu frei vor dem gegnerischen Gehäuse. „Vor dem Tor müssen wir uns verbessern, das könnte ein Problem in der Meisterschaft werden“, sagte Lothar Huber kritisch. Denn: „Wenn man ein Tor macht, dann beruhigt das die Seele der Mannschaft. So sind wir hinterher gerannt.“
Und noch einen weiteren Kritikpunkt hatte der Trainer ausgemacht: „Wir müssen in der Rückwärtsbewegung besser arbeiten. Ich will sehen, dass ein Spieler sich noch einmal quält, auch wenn es schwer fällt.“ Trotzdem drehten die Sprockhöveler das Spiel noch: Erst verwandelte Alexander Meister fünf Minuten vor dem Ende einen Elfmeter, und in der Schlussminute erzielte der eingewechselte Max Claus den Siegtreffer.
Bis zum Meisterschaftsbeginn (19. Februar gegen den DSC Wanne-Eickel) gönnt Lothar Huber seinen Spielern jetzt ein reduziertes Trainingsprogramm, das am Sonntag vom Test gegen Westfalia Rhynern unterbrochen wird – die letzte Chance, sich aufzudrängen. „Ich habe zwölf, 13 Namen, die mir durch den Kopf gehen“, sagt Huber in Bezug auf seine Wunschelf für die Meisterschaft.
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