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Fußball-Westfalenliga

Sprockhövel gut erholt

29.08.2010 | 19:17 Uhr
Sprockhövel gut erholt

BV Brambauer -
TSG Sprockhövel 4:1

Kein Vergleich zur Vorwoche: Nach schwachem Spiel gegen Eving-Lindenhorst landete Fußball-Westfalenligist TSG Sprockhövel jetzt einen klaren 4:1-Sieg beim BV Brambauer.

Zwei Änderungen musste TSG-Trainer Lothar Huber in seiner Mannschaft vornehmen. Zunächst einmal gab es einen Wechsel im Tor. Für Patrick Knieps, der sich im Auftaktspiel in Ennepetal an der Schulter verletzt hatte, zuletzt aber wieder spielte, hütete diesmal Sven Rasmus das Tor. Auch Gianluca Salvo stand nicht in der Startelf. Dafür bekam der aus der Jugend aufgerückte Max Claus von Beginn an eine Chance.

Die Sprockhöveler begannen konzentriert, und schon nach wenigen Sekunden zappelte der Ball im Netz des BV Brambauer. Weil Schiedsrichter Stefan Tendyck aber eine Abseitsstellung von Serdar Demirel gesehen hatte, zählte der Treffer nicht.

Doch an dem Treffer aus der siebten Spielminute gab es nichts auszusetzen. Raoul Meister trat zum Freistoß an und wuchtete den Ball aus der Distanz ins Tor.

1:0 also für die TSG Sprockhövel, die, im Gegensatz zum Spiel gegen Eving, in der Defensive sehr gut stand. Abwehrchef Raoul Meister und seine Nebenleute ließen kaum Chancen zu. Nur einmal wurde Sven Rasmus vor dem Wechsel geprüft. Da parierte er einen verdeckten Flachschuss richtig klasse.

Allerdings entfachten auch die Sprockhöveler zunächst nicht den ganz großen Druck nach vorne. Zu Möglichkeiten kamen sie aber dennoch. Die beste des ersten Durchgangs hatte sicher Dawid Ginczek, der allein aufs BVB-Tor zulief, dann aber verzog. Der Ball strich knapp am langen Pfosten vorbei.

Auch der zweite Durchgang begann gut für die Sprockhöveler. Nach einem Foul an Dawid Ginczek bekamen sie einen Elfmeter zugesprochen. Serdar Demirel verwandelte sicher.

Und damit war die Partie praktisch entschieden. Die Gastgeber versuchten zwar noch etwas, sie gaben keineswegs vorzeitig auf, doch sie liefen jetzt immer wieder in Konter.

Doch die Sprockhöveler gingen zunächst allzu fahrlässig mit diesen Großchancen um. Erst in der 83. Minute fiel das erlösende 3:0. Wieder war’s ein Konter, den Serdar Demirel, nachdem er noch seinen Gegenspieler versetzt hatte, zum 3:0 nutzte. Das letzte Tor war es aber noch nicht. Zwei Treffer hatte die Partie noch zu bieten. Brambauers Anschlusstreffer durch Thorsten Nitsche in der 84. Minute und das 4:1 durch Serdar Demirel in der Nachspielzeit.

Alles wieder gut also in Sprockhövel, denn spätestens zu diesem Zeitpunkt war auch das 1:3 aus der Vorwoche gegen Eving vergessen.

Heiner Wilms

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