Sprockhövel eine Halbzeit lang glänzend aufgelegt

TSG-Torwart Patrick Knieps wurde nach dem Wechsel richtig gefordert.Foto:Sander
TSG-Torwart Patrick Knieps wurde nach dem Wechsel richtig gefordert.Foto:Sander
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Sprockhövel.. TSG Sprockhövel -
SG Wattenscheid 09 3:3

Eine Halbzeit lang richtig gut, eine Halbzeit eher durchwachsen. So lässt sich das Testspiel des Fußball-Oberligisten TSG Sprockhövel gegen den Regionalligisten SG Wattenscheid 09 zusammenfassen.

In den ersten 45 Minuten legten die Sprockhöveler eine Gala-Vorstellung hin. 3:0 führten sie zur Pause - und das gegen einen Gegner, der im Liga-Alltag eine Klasse höher angesiedelt ist.

Die Sprockhöveler ließen im ersten Durchgang nur zwei Möglichkeiten der Gäste zu. Beide resultierten aus Standardsituationen, die es allerdings in sich hatten. Denn mit Burak Kaplan hatten die Wattenscheider einen Freistoß-Spezialisten in ihren Reihen. Bei Kaplans erstem Versuch parierte TSG-Torwart Patrick Knieps so gerade noch mit dem Fuß, beim zweiten war der dann mit den Fäusten zur Stelle.

Drei Gegentore in 15 Minuten

Zählbares gelang den Wattenscheidern zunächst nicht, dafür aber den Sprockhövelern, die schnell und präzise nach vorne spielten. Die drei Treffer waren dann auch richtig schon anzusehen. Das 1:0 erzielte Hasan Ülker nach einem schönen Dribbling mit einem Schuss ins lange Eck, für das 2:0 sorgte Christopher Antwi-Adjej nach einer schnellen Sprockhöveler Balleroberung, und den dritten Treffer steuerte Finn Heiserholt nach einem tollen Pass von Antwi-Adjej bei.

Zur Pause wurde dann munter durchgewechselt. Vier neue Spieler brachte TSG-Trainer Robert Wasileleski, später dann noch drei weitere. Ganz klar, dass sich dass auf den Spielfluss auswirkte. Vor allem das Fehlen von Abwehr-Chef Raoul Meister machte sich bemerkbar. Die TSG kassierte in 15 Minuten drei Tore, fing sich danach aber wieder und hatte in der Schlussphase sogar die Chance zum 4:3, doch der gut gemeinte Pass von Ferhat Ülker auf Vincenzo Porrello kam nicht an.

Robert Wasilewski ärgerte sich zwischenzeitlich zwar, dass eine klare Führung verspielt wurde, kam dann aber doch zu einem positiven Fazit: „Es haben ja noch einige Leistungsträger draußen gesessen, und die jungen Spieler haben gezeigt, dass man sie immer bringen kann.“

Tore: 1:0 Hasan Ülker (10.), 2:0 Christopher Antwi-Adjej (20.), 3:0 Finn Heiserholt (28.), 3:1 Güngör Kaya (48.), 3:2 Nino Saka (60.), 3:3 Eren Taskin (63.).
TSG: Knieps, Schulz (46. Rößler), R. Meister, (46. Kurt), Kwadwo, H. Ülker (46. Por­rello), Dudda (46. Oberc), Hodzic (58. Oberdorf), Antwi-Adjej (60. Gremme), Bajram (60. F. Ülker) Padovan, Heiserholt.