Sprockhövel bezwingt Rot-Weiss Essen

Tim Dudda (rechts) erzielte per Traumtor das zwischenzeitliche 2:0 für die TSG Sprockhövel.
Tim Dudda (rechts) erzielte per Traumtor das zwischenzeitliche 2:0 für die TSG Sprockhövel.
Foto: WAZ FotoPool

Sprockhövel..  Die Formkurve der TSG Sprockhövel zeigt kurz vor der Rückkehr in den Ligabetrieb steil nach oben. 4:2 gewann das Team von Trainer Robert Wasilewski gegen den Regionalligisten Rot-Weiß Essen. Für den Auftakt am Sonntag gegen Eintracht Rheine scheinen die Sprockhöveler bestens gewappnet.

Auch wenn RWE-Trainer Marc Fascher angekündigt hatte, dass in dem Test vor allem Spieler der U19 zum Einsatz kommen sollten, standen in der Anfangsformation nahezu nur Spieler aus dem Regionalligakader auf dem Platz. Und gerade deshalb ist die Leistung der Sprockhöveler gerade in der ersten Halbzeit beachtenswert. Bis zur 20. Minute ließen die Gastgeber den Essenern keine Möglichkeiten auf einen Torabschluss und verteidigten souverän.

Zwei Traumtore zur Führung

Mit dem ersten gefährlichen Angriff der Sprockhöveler fiel dann aber das 1:0. Winterzugang Burak Akyürek schnappte sich den Ball und zog aus 20 Metern ab. Sein Schuss schlug sensationell unter der Latte ein. Essens Keeper Daniel Schwabke hatte nur das Nachsehen. Das zweite Tor der Sprockhöveler stand dem ersten Treffer eine Viertelstunde später in nichts nach. Wieder war es ein Schuss aus der zweiten Reihe, der seinen Weg in den Giebel des Essener Tores fand. Diesmal war es aber nicht Stürmer Akyürek, sondern Tim Dudda, der das Traumtor erzielte.

Kurz vor der Halbzeitpause verkürzte Essen noch auf 2:1. „Nach einem langen Einwurf hatten wir zwei Mal die Chance den Ball zu klären, aber das haben wir leider nicht geschafft“, sagte TSG-Coach Robert Wasilewski. „Dennoch schmälert das nicht die Leistung in der ersten Halbzeit.“

Ähnlich stark, aber mit noch mehr Offensivszenen präsentierte sich Sprockhövel dann nach dem Seitenwechsel. Außenspieler Christopher Antwi-Adjej traf nur sieben Minuten nach dem Wiederanpfiff zum 3:1. Und es sollte noch besser kommen. Vincenzo Porello zirkelte einen Freistoß an die Latte und der Ball sprang zurück. Der eingewechselte Ferhat Ülker stand genau richtig und köpfte zum 4:1 ein. Wenige Augenblicke vor dem Schlusspfiff trafen die Gäste dann aber auch noch einmal. Marco Beier markierte in der 89. Minute den 4:2-Endstand.

„Das war eine sehr gute Leistung“, sagte Robert Wasilewski zufrieden. „Wichtig für uns ist, dass wir in keinem der Testspiele einen Leistungseinbruch hinnehmen mussten. Wir waren in allen Spielen konstant gut. Das macht Mut für die Rückrunde.“

Und diese Rückrunde startet am kommenden Sonntag. Für die Wasilewski-Elf geht es auswärts zu Eintracht Rheine. „Das ist eine sehr unangenehme Mannschaft“, erklärte Wasilewski. „Aber wenn wir unsere Leistung abrufen, die wir in den Testspielen und eben auch gegen Essen gezeigt haben, haben wir eine gute Chance dort zu punkten. Und Punkte brauchen wir ganz dringend.“

TSG Sprockhövel -
Rot-Weiss Essen 4:2

Tore: 1:0 Burak Akyürek (20.), 2:0 Tim Dudda (35.), 2:1 Kevin Freiberger (42.), 3:1 Christopher Antwi-Adjej (52.), 4:1 Ferhat Ülker (65.), 4:2 Marco Beier (89.).

TSG: Knieps, Rößler (46. Porello), Meister, H. Ülker, Gremme, Padowan, Dudda, Hodzic, Antwi-Adjej, Wasilewski, Akyürek (46. F. Ülker).

RWE: Schwabke, Hermes, Beier, Weber, Grund, Treude, Kluft, Neunaber, Nakowitsch, Arenz, Freiberger.