Sportfreunde unter Druck

Florian Machtemes wurde am Mittwoch im Pokalfinale gegen Rellinghausen geschont. Am Sonntag wird er aber wieder dabei sein.Foto:Ziegler
Florian Machtemes wurde am Mittwoch im Pokalfinale gegen Rellinghausen geschont. Am Sonntag wird er aber wieder dabei sein.Foto:Ziegler
Foto: FUNKE Foto Services / Olaf Ziegler

Hattingen..  Vier Spiele sind in der Niederrhein-Landesliga zu noch absolvieren. Und die Sportfreunde Niederwenigern müssen noch fleißig punkten, um die Klasse zu halten. Am Sonntag steht zunächst das Auswärtsspiel gegen Arminia Klosterhardt (Anstoß: 15.15 Uhr) an.

Die Sportfreunde sind sich ihrer Situation natürlich bewusst. Und deshalb schickten sie am Mittwoch auch ihre zweite Mannschaft in das Kreispokal-Endspiel gegen den ESC Rellinghausen. Nur kein Risiko, nur nicht noch mehr Verletzte, so die Devise der Wennischen. Die zweite Mannschaft hat sich dann ja auch gut geschlagen Zur Pause stand es zwar schon 0:3, doch das 1:3-Endergebnis war sicher akzeptabel. „Die erste Halbzeit haben wir verloren, die zweite aber gewonnen. Dafür müsste es doch eigentlich eine Verlängerung geben“, sagt SFN-Trainer Jürgen Margref, der damit zeigt, dass er trotz der angespannten Situation seinen Humor noch nicht verloren hat.

Doch mit Blick auf die Tabelle wird der ehemalige Profi wieder ernst. „Wenn wir am Sonntag in Klosterhardt verlieren, dann stehen wir auf einem Abstiegsplatz, und dann können wir aus eigener Kraft den Klassenerhalt nicht mehr schaffen“, sagt Margref, der davon ausgeht, dass der SV Burgaltendorf, der nur einen Punkt weniger als Niederwenigern hat, am Sonntag gegen den Tabellenletzten Vogelheim gewinnen wird. „Wir spielen danach nicht mehr gegen die Mannschaften, die unmittelbar vor uns stehen“, so der Trainer weiter. „Und wenn Uerdingen aus der Regionalliga absteigt, dann ist auch unser zehnter Platz ein Relegationsplatz.“

Arminia Klosterhardt sollte am Sonntag also geschlagen werden – das haben die Sportfreunde in der Hinrunde allerdings nicht hinbekommen. „Arminia Klosterhardt war damals die bessere Mannschaft, die am Ende aber doch nicht gewonnen hat“, holt sich Margref das 1:1 noch einmal in Erinnerung. Das Tor für Niederwenigern erzielte damals übrigens David Moreno, der am letzten Wochenende im Spiel gegen Vogelheim fehlte, jetzt aber wieder dabei ist. Nicht dabei sein werden dagegen Sascha Friedrich, der am Wochenende an einem 24-Stunden-Rennen teilnimmt, sowie die am Knie verletzten Marcel Kraushaar und Maxim Osterhage.