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Sportfreunde: Margref will über die Zukunft reden

22.05.2009 | 15:00 Uhr

Letztes Saisonspiel für die Sportfreunde Niederwenigern. Mit der Auswärtspartie gegen Werden-Heidhausen geht eine erfolgreiche, aber auch eine sehr anstrengende Saison zu Ende.

Anstrengend deshalb, weil die Sportfreunde wegen der Arbeiten am Glückauf-Sportplatz lange auf Reisen waren. Gespielt wurde auswärts, trainiert auch. „500 Tage hat das unter dem Strich gedauert”, sagt SFN-Trainer Jürgen Margref. „Das hat hier jemand im Verein ganz genau ausgerechnet.” Vor allem für die Jugendabteilung habe die ständige Improvisation einen ungeheuren Kraftakt bedeutet, so der Trainer der Bezirksliga-Mannschaft weiter. „Bei den Senioren geht das ja noch. Die haben ja alle ein Auto.”

SFN-Torwart Felix Hegemann kann wegen eines gebrochenen Fingers nicht spielen.

Doch wie gesagt: All das ist Geschichte. Die Sportfreunde freuen sich über ihren neuen Kunstrasen und über eine sportlich sehr erfolgreiche Saison. Die Bezirksliga-Mannschaft steht vor dem letzten Spieltag auf Platz fünf, und die Reserve hat den Sprung in die Kreisliga A geschafft.

Und wie geht es jetzt weiter? „Das müssen wir einmal sehen”, sagt Jürgen Margref. „Wir müssen uns jetzt zusammensetzten und über die Zukunft unterhalten. Ich halte nicht viel davon, wenn immer nur der Trainer die Ziele vorgibt. Wir müssen ein gemeinsames Ziel entwickeln: Spieler, Vorstand und Trainer.”

Könnte das mittelfristige Ziel also Landesliga heißen? „Auch das kann ich noch nicht sagen”, so Margref. „So etwas geht nur, wenn man es gemeinsam in Angriff nimmt. Da müsste sich natürlich schon einiges ändern - auch in der privaten Planung. Man sollte dann halt nicht mitten in der Saison in Urlaub fahren und private Termine für den Sonntag abmachen. Dann müsste es heißen: Fußball geht vor.”

Die künftige Saison wird Niederwenigern wohl mit dem bekannten Kader angehen. Es habe sich noch kein Spieler abgemeldet, sagt Margref. Und über mögliche Zugänge habe man sich auch noch nicht unterhalten.

Diese Planungen betreffen die etwas fernere Zukunft, in der näheren muss sich Niederwenigern mit Werden-Heidhausen beschäftigen. In diesem Spiel wird allerdings Torwart Felix Hegemann fehlen – denn der hat sich den Finger gebrochen.

Heiner Wilms

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