Sportfreunde jubeln über verdienten Erfolg

Am 29.3.2015 trafen in Hattingen in der Fußball-Landesliga SF Niederwenigern auf VfL Rhede.Sascha Friedrich (7) von SFN erzielt das 2:0 für die Sportfreunde. Foto: Manfred Sander / WAZ FotoPool
Am 29.3.2015 trafen in Hattingen in der Fußball-Landesliga SF Niederwenigern auf VfL Rhede.Sascha Friedrich (7) von SFN erzielt das 2:0 für die Sportfreunde. Foto: Manfred Sander / WAZ FotoPool
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Nach einem souveränen Auftritt ohne ganz große fußballerische Momente gewinnen die Sportfreunde gegen den VfL Rhede und ziehen am Gegner vorbei. Machtemes feiert sein Comeback.

SF Niederwenigern -
Vfl Rhede 2:0

Tore: 1:0 Marius Müller (3.), 2:0 Sascha Friedrich (56.).
SFN: Paries, Friedrich (71. Machtemes), Lümmer (71. Köfler), Rast, Müller, Moreno Gonzalez (87. Reuter), Lünemann, Konrad, Feldmann, Angerstein, Enz.

„Heute waren drei Punkte gefordert, keine Glanzlichter“, sagte SFN-Trainer Jürgen Margref nach dem 2:0-Erfolg seiner Mannschaft über den VfL Rhede.

Tatsächlich spielten die Sportfreunde weniger glanzvoll als sonst, ließen aber von Anfang an keine Zweifel aufkommen, wem die drei Punkte schließlich zugeschrieben werden sollten.

Margref verzichtete in seiner Anfangsformation auf einen echten Zehner und zog Marius Müller, der für diese Position nicht nur aufgrund seiner Rückennümmer prädestiniert ist, auf die Position des Sechsers vor die Abwehr. Zusammen mit Kapitän Niklas Lümmer, der anderen Hälfte der Doppel-Sechs, ordnete Müller das Spiel. Die Schwarz-Gelben lenkten aus einer gesicherten Defensive heraus die Offensive. Schon nach drei Minuten zahlte sich die Kombination beider aus: Lümmer erkämpfte einen Ball kurz vor dem gegnerischen Strafraum und bediente Müller im Fallen. Dieser vollendete mustergültig zur frühen Führung für die Gastgeber.

Lange passierte nichts mehr, ehe Sascha Friedrich in der 56. Minute aus zehn Metern zum 2:0 traf.

Lob für die A-Jugendlichen

Ein besonderes Lob hatte Trainer Margref noch für zwei seiner Spieler parat. Dominik Enz, genauso A-Jugendlicher wie Marius Lünemann, beackerte gegen Rhede die rechte Außenbahn. „Er weiß immer mehr, seinen Körper einzusetzen“, sagte der Coach.

Für den kurzerhand zum Innenverteidiger umgeschulten Marius Lünemann, der in der Jugend als Stürmer verlässlich traf, fand Margref ebenfalls lobende Worte: „Er macht seine Sache wirklich sehr gut und ist souverän.“

Warum er Lünemann als Innenverteidiger installierte, machte Margref auch klar: „Wir hatten in der Hinrunde auf dieser Position einige Probleme.“

Probleme indes hatten die Sportfreunde gegen Rhede keine. Und so schoben sie sich einen Punkt vor den Gegner auf Platz 7. Ein wichtiger Sieg mit wichtigen Erkenntnissen. Deswegen war Margref am Ende „rundum zufrieden.“