Sportfreunde glauben an sich

Für Stürmer Florian Machtemes geht die Zeit in Niederwenigern langsam zu Ende, in der nächsten Saison spielt er für den ETB Schwarz-Weiß Essen.Foto:Fischer
Für Stürmer Florian Machtemes geht die Zeit in Niederwenigern langsam zu Ende, in der nächsten Saison spielt er für den ETB Schwarz-Weiß Essen.Foto:Fischer
Foto: Fischer / WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Auch nach der Niederlage gegen Amern ist SFN-Trainer Jürgen Margref vom Klassenerhalt überzeugt.

Hattingen..  Nein, Glück haben sie zurzeit wirklich nicht. Wegen eines Tores in der Nachspielzeit mussten die Sportfreunde in die Relegation, und das erste Entscheidungsspiel gegen die VSF Amern haben sie auch durch einen ganz späten Gegentreffer mit 0:1 verloren. Doch die Hoffnung auf den Klassenerhalt lebt weiter. Im Heimspiel am kommenden Mittwoch gegen Grün-Weiß Wuppertal können die Schwarz-Gelben alles klarmachen.

Relegation kann verlängert werden

Natürlich waren die Wennischen nach dem Abpfiff enttäuscht. Doch am Tag danach schaute Trainer Jürgen Margref schon wieder nach vorne – und zwar mit großem Optimismus. „Wir haben jetzt eine Woche Zeit, um uns auf das Spiel gegen Wuppertal vorzubreiten“, sagt der Coach. „Und weil Amern und Wuppertal schon am Sonntag gegenein­ander spielen, wissen wir dann auch, welches Ergebnis wir brauchen. Es kann ja sogar sein, dass uns schon ein Unentschieden reicht.“

Über die Niederlage war Margref natürlich nicht erfreut, doch wichtig war ihm, dass es ein knappes Ergebnis gegeben hat. Und weil ein 1:0 kein seltenes Resultat ist, kann es sogar sein, dass die Relegation in die Verlängerung geht. Denn sollten nach drei Spielen alle Mannschaften punkt- und torgleich sein, geht es weiter. Unmittelbar nach dem Mittwoch-Spiel würde dann die erste Paarung der zweiten Relegationsrunde ausgelost. Der Sieger dieses Spiels hätte den Klassenerhalt sicher, der Verlierer träfe dann auf die in der ersten Runde nicht beteiligte Mannschaft.

„Ich hoffe, dass es nicht dazu kommt“, sagt Margref. „Wir haben am Mittwoch einen Heimvorteil, den wir auf jeden Fall nutzen wollen. Und wir können ja auch nicht weiterhin so viel Pech haben. Nicht mit den späten Toren und auch nicht mit den Schiedsrichterentscheidungen. Denn der Unparteiische meinte es nun wirklich nicht gut mit uns.“

Damit spricht Margref auch den Platzverweis von Sascha Friedrich an. Friedrich wird am Mittwoch also fehlen, doch das kann wohl kompensiert werden. Denn gegen Wuppertal wird der zuletzt gesperrte Torjäger Fabian Lümmer wieder dabei sein.