Sportfreunde gegen den Angstgegner

Absoluter Einsatz ist bei den Sportfreunden am Montag gefragt.Foto:Fischer
Absoluter Einsatz ist bei den Sportfreunden am Montag gefragt.Foto:Fischer
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Hattingen..  Gegen Sterkrade-Nord haben die Landesliga-Fußballer der Sportfreunde Niederwenigern noch nie gewonnen. Am Pfingstmontag sollten sie es aber, denn im Kampf gegen den Abstieg müssen Punkte her.

Vier direkte Absteiger gibt es in der Staffel, und der Tabellenzehnte muss wahrscheinlich noch in die Relegation. Es sei denn, der KFC Uerdingen schafft in der Regionalliga doch noch den Klassenerhalt, wonach es nicht aussieht. Die Uerdingen, die die Lizenz zwar doch noch erhalten haben, stehen vor dem letzten Spieltag auf einem Abstiegsplatz - mit zwei Punkten Rückstand auf die SG Wattenscheid 09, die die Lizenz ebenfalls im Nachgang bekam. Beide Mannschaften haben beim Saisonfinale Heimspiele. Uerdingen erwartet die U23 von Fortuna Düsseldorf und Wattenscheid den SC Wiedenbrück.

Niederwenigern hat in der Landesliga nur einen Zähler Vorsprung auf Relegations- bzw. Abstiegsplatz, allerdings kann es Niederwenigern noch aus eigener Kraft schaffen. „Das war mir vor dem Spiel gegen Klosterhardt ja so wichtig“, sagt Trainer Jürgen Margref. „Zum Glück haben wir gewonnen. Und weil wir das Spiel erst in den letzten 20 Minuten entschieden haben, war es richtig, dass wir kurz zuvor im Pokalfinale nicht mit der ersten Mannschaft gespielt haben. Andernfalls hätte uns zum Schluss wohl die Kraft gefehlt.“

Noch kein Sieg gegen Sterkrade

Der Sieg gegen Klosterhardt war aber nur ein Schritt, der nächste muss jetzt gegen Sterkrade-Nord folgen. „Sterkrade liegt uns nicht, Sterkrade tritt in der Regel sehr robust auf und kontert gerne“, sagt Jürgen Margref. „Darauf müssen wir uns jetzt halt einstellen.“

Änderungen gegenüber der Vorwoche wird es wohl nicht geben. Sascha Friedrich fehlt wegen Urlaubs, Fabian Feldmann und Maxim Osterhage sind angeschlagen.

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