Sportfreunde fordern den Titel-Kandidaten

Der Einsatz von Kapitän Niklas Lümmer ist nicht sicher.Foto:Svenja Hanusch
Der Einsatz von Kapitän Niklas Lümmer ist nicht sicher.Foto:Svenja Hanusch
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Hattingen..  Zwei Mannschaften haben sich in der Niederrhein-Landesliga von der Konkurrenz abgesetzt. Und mit einem von diesen beiden Top-Teams bekommen es am Sonntag die Sportfreunde Niederwenigern zu tun.

Die Schwarz-Gelben erwarten den Tabellenzweiten FSV Duisburg, der am vergangenen Sonntag Spitzenreiter Schonnebeck geschlagen hat und so mit den Schonnebeckern gleichgezogen ist. „Wir spielen also gegen einen designierten Oberligisten“, sagt Niederwenigerns Trainer Jürgen Margref, der mit seiner Mannschaft weiter gegen den Abstieg kämpft. Wie übrigens zwei Drittel der Mannschaften in der Staffel 3. Eine ungemein schwierige Saison ist das also, und Jürgen Margref zieht einen Vergleich mit der Bundesliga heran, um die Situation zu verdeutlichen. „Das ist ja so, als würden in der Bundesliga bis auf die Mannschaften, die sich für die Champions-League oder Europa-League qualifizieren, alle anderen gegen den Abstieg spielen. Das ist schon eine seltsame Saison.“

Niederwenigern verlor zuletzt das Auswärtsspiel gegen den VfB Speldorf mit 1:3. Das war sicher eine schlechte Nachricht. Aber eine gute gab es auch. Denn Fabian Lümmer feierte sein Comeback und hatte auch gleich ein paar gute Szenen. „Er hat ja sehr ungewöhnliche Bewegungen drauf und ist von seinen Gegenspielern oft nur durch ein Foul zu stoppen“, so Margref. „Fabian Lümmer ist für uns also nicht nur wegen seiner Tore enorm wichtig, sondern auch deshalb, weil er viele Elfmeter herausholt.“

Fabian Lümmer soll nach seiner langen Pause jetzt wieder langsam aufgebaut werden. Zuletzt wurde er im Spiel gegen Speldorf in der 65. Minute eingewechselt, vielleicht kommt der Zeitpunkt am Sonntag ja ein bisschen früher. Nicht sicher ist dagegen, ob Kapitän Niklas Lümmer spielen kann. Und überhaupt ist die Verletztenliste immer noch lang. Darauf stehen aktuell noch die Namen von Marius Müller, Christopher Weiß, Martin Kniest und Sebastian Langer.