Sportfreunde atmen tief durch

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Hattingen..  Die Erleichterung war groß bei den Sportfreunden Niederwenigern als der Schiedsrichter das Entscheidungsspiel gegen den TuS Grün-Weiß Wuppertal abpfiff und die Hattinger als Sieger feststanden. Damit ist nun endlich klar, dass es für das Team vom Trainergespann Jürgen Margref und Dietmar Klinger auch in der nächsten Saison in der Landesliga um Meisterschaftspunkte gehen wird.

„Das war alles sehr emotional“, erklärt SFN-Abteilungsleiter Berthold Pieper. „Ich hätte nicht mal zu träumen gewagt, dass dieses Spiel so eindeutig für uns ausgeht. Was die Mannschaft gerade in der zweiten Hälfte für einen Fußball gezeigt hat, war einfach sensationell. Dafür fehlen einem fast schon die richtigen Worte.“

Nach dem schwachen ersten Relegationsspiel bei den VSF Amern war mit so einer Leistungsexplosion nicht unbedingt zu rechnen. Der Druck schien vielleicht etwas zu groß zu sein für Mannschaft, und der Druck war beim zweiten Spiel gegen Wuppertal nicht geringer. Umso eindrucksvoller war dann die Leistung der Sportfreunde am Mittwochabend.

„Gegen Amern waren wir alle, Spieler, Verantwortliche und Zuschauer, schwer enttäuscht“, sagt Berthold Pieper. „Aber die Niederlage gerade auswärts war nicht überraschend. In dieser Saison haben wir auswärts ja nur sehr selten Mal unsere Leistung komplett abgerufen. Aber als wir am Freitag wieder trainiert haben, war der Glaube, dass wir das schaffen, auf jeden Fall wieder da.“

Dass die Mannschaft die Nerven behielt und dazu auch noch so einen schönen Fußball spielte, kam natürlich nicht von ungefähr. Die Trainer Jürgen Margref und Dietmar Klinger hatten an dem Erfolg einen großen Anteil. „Die Trainer wissen genau was sie machen“, sagt Pieper. „Sie haben die Mannschaft perfekt eingestellt. Jürgen Margref und Dietmar Klinger sind ein Glücksfall für die Sportfreunde Niederwenigern. Diese Trainer sind ein dickes Plus.“

Planungen für die neue Saison laufen

Der Klassenerhalt ist also geschafft. Nun richtet sich der Blick natürlich schon wieder auf die neue Spielzeit. Viel Zeit zum Ausruhen gibt es nicht. Eine gute Nachricht für die Sportfreunde ist, dass bis auf Florian Machtemes, den es in die Oberliga zu Schwarz-Weiß Essen zieht, und Martin Kniest, der seine Karrire in der ersten Mannschaft beendet, das Team zusammenbleibt. „Wenn der Sportliche Leiter der ersten Mannschaft, Manfred Lümmer, aus dem Urlaub zurück ist, werden uns ins Ruhe darum bemühen die Mannschaft zu verstärken“, erklärt Berthold Pieper. „Irgendwelche wilden Sachen wird es aber bei uns weiterhin nicht geben. Wir versuchen natürlich Florian Machtemes zu ersetzen, aber das wird schwierig.“ Einen Zugang für die neue Saison gibt es bei den Sportfreunden schon. So wechselt Marius Beyer von A-Jugend der Essener SG 99/06 zu den Wennischen. Beyer ist für die Innenverteidigung eingeplant. „Wir sind davon überzeugt, dass Marius Beyer das Zeug dazu hat in kürzester Zeit ein richtig guter Landesliga-Spieler zu werden“, so Pieper.