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SG Welper: Der Kapitän geht von Bord

13.06.2012 | 16:54 Uhr
SG Welper: Der Kapitän geht von Bord
Der Abgang von Jeffry Cybart trifft die Welperaner, die in der nächsten Saison aber wohl dennoch auf eine starke Mannschaften setzen können.

Hattingen. Die Saison ist zwar gerade erst beendet, doch die Verantwortlichen des Fußball-A-Kreisligisten SG Welper schauen schon nach vorne und basteln am Kader für die neue Spielzeit. Fakt ist: Es wird Veränderungen geben.

Allerdings nicht in der Trainer-Frage. Denn Eric Mpongo macht weiter. In seinem ersten Trainer-Jahr führte der Kameruner die Grün-Weißen auf Platz zwei, lange Zeit hatte es sogar so ausgesehen, als könne der Aufstieg in die Bezirksliga gelingen. Doch letztlich mussten die Welperaner die zweite Mannschaft des SC Weitmar 45 ziehen lassen.

Mpongo bleibt also, allerdings gibt es auch einige Abgänge, die den Grün-Weißen weh tun. So geht beispielsweise der Kapitän von Bord. Jeffrey Cybart, ein Welperaner Eigengewächs und über lange Jahre hinweg ein absoluter Leistungsträger der Mannschaft, wird das Trikot wechseln. „Ich weiß noch nicht, welchem Verein er sich anschließen wird“, sagt Dino Carrafiello, der stellvertretende Geschäftsführer der Fußball-Abteilung. „Aber Jeff zieht nach Dortmund. Und die ganze Fahrerei zum Training will er sich ersparen.“

Ähnlich ist der Fall Rui Ferreira gelagert. Auch der Portugiese lernte in der Welperaner Jugend das Fußball-Spielen, verließ dann aber den Verein in Richtung Essen, um aber in der Winterpause an die Marxstraße zurückzukehren. „Rui arbeitet in Düsseldorf und wohnt in dem Hattingen am entferntesten gelegenen Zipfel von Essen“, so Carrafiello. „Auch sein Abgang trifft uns natürlich sehr.“

Mit Florentine Cheuffa und Carlos Dijentiu gibt es zwei weitere Abgänge, allerdings präsentiert die SGW auch einige neue Gesichter. So kommt das Brüder-Paar Faruk und Semih Inci vom Lokalrivalen Hedefspor. Zudem hat sich mit Lukas Bugal ein Spieler dem Verein angeschlossen, der früher in der Jugend von SF Niederwenigern und TSG Sprockhövel spielte. Als Senior lief er für Amac Spor Dahlhausen auf.

Damit sind die Planungen aber noch nicht abgeschlossen. „Ich gehe davon aus, dass noch weitere Spieler zu uns kommen“, sagt Dino Carrafiello. „Mit einigen sind wir uns auch schon fast einig. „Allerdings stellt Carrafiello auch klar: „Wir werden sicher keine gestandenen, fertigen Spieler holen. Wir wollen jetzt einen anderen Weg gehen und junge Spieler, die sich bei uns über Jahre hinweg entwickeln können, an uns binden.“ Diesen Weg wollen und müssen die Welperaner auch deshalb gehen, weil die eigene Talentquelle zuletzt nicht mehr so munter sprudelte wie in vergangenen Jahren. Dino Carrafiello: „Es ist möglich, dass wir in der kommenden Saison keine A-, B- und C-Jugend-Mannschaft haben. Dieses Loch müssen wir jetzt füllen.“

Und in welche Richtung will sich die SGW mit der neuen Ausrichtung orientieren? „Wir geben keine Ziele vor“, sagt Carrafiello. „Das haben wir in der vergangenen Saison auch nicht getan, und dann wären wir fast aufgestiegen.“

Heiner Wilms



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