SFN: Unglückliche Final-Niederlage nach Verlängerung
13.05.2010 | 18:04 Uhr 2010-05-13T18:04:00+0200
Sie waren dicht dran, aber letztlich hat es nicht ganz gereicht. Mit 1:2 (0:1/1:1) nach Verlängerung verlor Fußball-Bezirksligist SF Niederwenigern das Kreispokal-Finale gegen den Landesligisten FC Kray.
Tore: 1:0 (16.), 1:1 Moysich (67), 2:1 (92.).
SFN: Holzhauser, Angerstein, Rolfes, Winterpacht, Kniest, Tempel (91. Kraushaar), Moysich, N. Lümmer, Barton (67. Radtke), Paunkoski, Mand (67. F. Lümmer).
Zum zweiten Mal haben die Sportfreunde aus Niederwenigern also ein Kreispokal-Finale verloren. Doch das Endspiel des Jahres 2010 war ein ganz anderes als das von 2007. Vor drei Jahren war Niederwenigern noch gegen den drei Klassen höher angesiedelten Oberligisten ETB Schwarz-Weiß Essen chancenlos und verlor mit 0:8.
Doch gegen den klassenhöheren Landesligisten Kray war der Bezirksligist Niederwenigern ebenbürtig. Zumindest. „Ich habe meine Mannschaft sogar besser gesehen“, kommentierte SFN-Trainer Jürgen Margref nach 120 gespielten Minuten. „Meine Mannschaft hat versucht, Fußball zu spielen. „Kray hat sich dagegen auf einfachste Mittel beschränkt. Das ist natürlich erlaubt und auch in Ordnung. Aber trotzdem sind wir jetzt sehr enttäuscht.“
Die Sportfreunde spielten richtig gut, allerdings waren sie auch zweimal in der Abwehr richtig unaufmerksam. Zunächst einmal in der 16. Minute, als sie das 0:1 hinnehmen mussten. Doch das konnte noch einmal repariert werden. Nämlich durch Kevin Moysich, dem in der 67. Minute das 1:1 gelang.
Weil in den verbleibenden 23 Minuten kein Tor mehr fiel, ging es in die Verlängerung. Und wieder leisteten sich die Sportfreunde einen Blackout. Denn schon in der zweiten Minute der Verlängerung erzielte Kray das letztlich entscheidende Tor. „Das war natürlich ein bisschen blöd von uns“, haderte Margref. „In dieser Phase haben wir gepennt.“
Mit großer Leidenschaft und mit großem Kampfgeist versuchte der Außenseiter aus Niederwenigern, das Spiel doch noch umzubiegen. Doch die ganz großen Chancen sprangen in der Verlängerung nicht mehr heraus. Völlig verausgabt hatten sie sich, und völlig ausgepumpt blieb ihnen dann doch nur die Rolle des Beifall spendenden Zweiten. Ein großer Erfolg ist das, keine Frage. Doch davon wollte unmittelbar nach dem Schlusspfiff niemand etwas wissen.
Ex-Profi Jürgen Margref hatte das Thema Pokal dann auch schnell abgehakt. „Schade“, sagte er noch und warf den Blick dann zunächst auf seine humpelnden Spieler und dann aber auch schon auf das Meisterschaftsspiel am Sonntag. „Mal sehen, wer gegen Kray 04 spielen kann“, sagte Margref. „Im Augenblick sieht’s so aus, als seien das nicht allzu viele.“
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