Sebastian Kenter starker Rückhalt beim TuS
15.11.2011 | 13:58 Uhr 2011-11-15T13:58:00+0100VfL Hüls -
TuS Hattingen II27:32
Nach einer ständig wechselnden Führung und daher sehr ausgeglichenen ersten Halbzeit bekam der TuS Hattingen mit zunehmender Spieldauer immer mehr Kontrolle über das Geschehen.
Hattingens Trainer Frank Osterloh bemängelte zwar erneut die unzureichende Verwertung von guten Chancen. Dennoch gelang es seinem Team, eine doppelte Überzahl zu einem beruhigenden 22:17-Vorsprung zu nutzen. In der Folgezeit behaupteten die Rot-Weißen diese deutliche Führung und kamen gegen den Gegner aus dem Tabellenmittelfeld nicht mehr in Gefahr. Torhüter Sebastian Kenter und Linksaußen Sven Schuster bekamen von ihrem Trainer ein Sonderlob. Osterloh: „Die beiden haben in der zweiten Halbzeit großen Anteil daran gehabt, dass wir uns in diesem wichtigen Auswärtsspiel letztlich entscheidend absetzen konnten.“
TuS II:
Lük, Kenter; Cronauge (4), Dolata (2), Jäger (1), Nieland (1), Pzybylla (7/5), Schäfer (3/1), Schäffer (2), Schuster (9), Stecken (3), Weingarten.
TSG Sprockhövel -
HSV Herbede II17:32
Zum Heimspiel gegen den HSV Herbede II traten die Sprockhöveler erneut mit sehr kleinem Kader an. Der Gast dagegen verfügte über eine volle Auswechselbank. Die Herbeder, die vor dem Spiel erst einen einzigen Sieg auf ihrem Konto hatten, gingen schnell deutlich in Führung. Die nie zur Normalform findenden TSG-Spieler versuchten vergeblich, die Partie ausgeglichener zu gestalten. Doch der HSV zog bis zum Wechsel schon fast uneinholbar auf 16:8 davon.
Auch nach der Pause trat die TSG sowohl in der Abwehr als auch im Angriff nicht als Einheit auf. So kamen die Gäste nach leichten Ballgewinnen mit wenigen schnellen Pässen immer wieder völlig frei zu Torabschlüssen. So ging der Sieg der zweiten Garnitur des HSV Herbede völlig in Ordnung.
TSG: Jäger; Bötzel, Ebel (2), Heeger (2), Höltermann (1), Kümper, Lüderitz (1), Müller, Ruthenbeck (2), Schuppert (6), Späth (3/3).
DJK Märkisch Hattingen -
HSG Schalke 04/96 II25:31
Trotz erheblicher Leistungssteigerung gegenüber den letzten Auftritten konnte Märkisch gegen die allerdings auch hoch favorisierten Schalker nichts Zählbares verbuchen. Vor allem im kämpferischen Bereich überzeugte die Mannschaft über weite Strecken. Aber auch spielerisch zeigte sich ein deutlicher Aufwärtstrend. Das Team von Trainer Matthias Katzenmeier ging wesentlich disziplinierter ans Werk und setzte die Abwehr des Gegners stark unter Druck. Lediglich mit der individuellen Fehlerquote war der Coach nicht zufrieden. Hinten wurden dem Gegner immer noch zu viele leichte Tore ermöglicht, und vorne gab es noch zu viele Fehlversuche und Ballverluste. Zur Pause stand es 11:19.
„Wäre meine Mannschaft in dieser Saison immer so aufgetreten wie im Spiel gegen Schalke, hätten wir sicher schon einige Punkte auf der Haben-Seite“, erklärte Matthias Katzenmeier. Jetzt gilt es, sich nicht zurück zu lehnen und sich auszuruhen, sondern den Abstiegskampf anzunehmen und den Weg fortzusetzen.
DJK: Vollroth; Hoffmann (11), Sproedt (5), Seib (3), Meinecke (2), Herfurth (2), Striebeck (2), Pientka, M. Bittcher, Lührs.
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