Rainer Sprenger bleibt im Amt

Auch in der kommenden Saison Trainer des TuS Blankenstein: Rainer Sprenger.
Auch in der kommenden Saison Trainer des TuS Blankenstein: Rainer Sprenger.
Foto: Fischer

Hattingen..  Ein ganz großen Umbruch wird es beim TuS Blankenstein wohl nicht geben, aber dennoch wird sich der Spielerkader des Fußball-A-Ligisten, der erst am letzten Spieltag der vergangenen Saison die Klasse sicherte, auf mehreren Positionen ändern. Eine Position bleibt aber gleich.Trainer Rainer Sprenger wird auch in der kommenden Saison an der Linie stehen.

„Ich hatte mir ja die Option offen gehalten, ins zweite Glied zu rücken“, sagt Rainer Sprenger. „Ich habe auch ein paar Gespräche mit einem jungen Trainer geführt, der im höheren Jugendbereich arbeitet. Doch dieser Trainer wollte seine Mannschaft nicht aufgeben und da unsere Trainingszeiten kollidierten, kam das nicht zu Stande.“ Und so bleibt Rainer Sprenger mindestens für eine weitere Spielzeit Trainer des TuS Blankenstein. Eine kleine Änderung gibt dann aber doch. Der bisherige spielende Co-Trainer Vladislav Dinges soll mehr Verantwortung tragen. „Über die Trainingsinhalte, die Taktik und die Aufstellung habe ich immer alleine entschieden. Vladislav Dinges möchte ich nun deutlich mehr mit einbinden, auch wenn ich die letzte Entscheidungsgewalt behalten werde.“

Überhaupt keine Änderungen gibt es bei der Besetzung der Trainerposten bei der zweiten und dritten Mannschaft. Marcel Sigmund wird weiterhin die Zweitvertretung, die in der Kreisliga B spielt, trainieren. Und die dritte Mannschaft bleibt in der Verantwortung von Spielertrainer Sascha Greven.

Wer die Mannschaften trainiert und aufstellt ist also geklärt, wer aber nun auf dem Platz für den TuS Blankenstein um Punkte kämpft ist noch nicht endgültig klar. Sicher sind schon einige Abgänge. Seit längerer Zeit ist ja bekannt, dass Marvin Klink und Alexander Frenzel beim TuS Hattingen spielen werden, und die Spieler Markus Blättler, Florian Mitschke und Mathias Stracke aus privaten Gründen wohl nur noch in der bei den Alten Herren mitspielen werden. Außerdem wechselt Christoph Mrosewski zum Platznachbarn SG Welper. „Das kann ich nicht wirklich nachvollziehen“, sagt Rainer Sprenger. „Dass ein junger talentierter Spieler wie Christoph Mrosweki einfach nur auf die andere Seite rüberhüpft, verstehe ich nicht. Die anderen Abgänge sind ja verständlich, da sie ja entweder aufhören oder zu einem ambitionierten A-Ligisten gehen, der unbedingt aufsteigen will.“

Blankenstein sucht noch Torhüter

Externe Zugänge gibt es bisher noch keine. So werden aber Alexander Rauls, Kevin Klaus und auch Oliver Bonk, sollte die ärztliche Untersuchung nicht dagegensprechen, aus der zweiten Mannschaft in die A-Liga-Truppe hochgezogen. Hinzu kommt auch, dass nun Tobias Scholz,der schon seit der Rückrunde mit der ersten Mannschaft trainiert und vom SV Steinkuhl kam, endlich spielberechtigt ist. Möglich ist auch, dass Anton Grasmick und Ferhat Kidir, die beide nach schweren Verletzungen wieder Fußball spielen wollen, zum Kader stoßen werden.

„Die größte Baustelle haben wir aber auf der Torhüterposition. Für drei Mannschaften haben wir mit Julian Bötzel nur einen Torwart“, sagt Rainer Sprenger, der von nun an auf Kevin Klink verzichten muss, da er nicht mehr im Tor spielen will. „Wir brauchen auf jeden Fall noch einen gescheiten Keeper.“