Preußen stellen sich hinten an

Arnold Tischlik wird den SSV Preußen Elfringhausen als Spitzenspieler in die Saison führen. Tischlik wäre schon zufrieden, wenn seine Mannschaft am Ende einen Relegationsplatz erreichen könnte.Foto:Svenja Hanusch
Arnold Tischlik wird den SSV Preußen Elfringhausen als Spitzenspieler in die Saison führen. Tischlik wäre schon zufrieden, wenn seine Mannschaft am Ende einen Relegationsplatz erreichen könnte.Foto:Svenja Hanusch
Foto: WAZ FotoPool

Hattingen..  In der vergangenen Saison waren sie noch der Topfavorit, der am Ende dieser Rolle auch gerecht wurde. Doch wenn Ende August die Tischtennis-Saison 2015/2016 beginnt, dann finden sie sich in einer ganz anderen Rolle wieder. Denn dann gehören die Tischtennis-Spieler des SSV Preußen Elfringhausen zu den Mannschaften in der Liga, die sich auf den Abstiegskampf konzentrieren müssen.

Mit den Elfringhausern schafften in der vergangenen Saison auch die Mannschaften aus Remscheid, Langendreer und Annen den Klassensprung. Drei Mannschaften stiegen direkt auf, die vierte schaffte es nachträglich noch über die Relegationsrunde. Doch ein Wiedersehen mit den Mitaufsteigern wird es in der neuen Spielzeit nicht geben. Denn der SSV Preußen Elfringhausen spielt jetzt in der Verbandsliga-Staffel 5 und trifft da auf Mannschaften, die bisher kaum oder gar nicht bekannt sind.

„Wir sind schon ein bisschen enttäuscht“, sagt Arnold Tischlik, der schon seit Jahren Elfringhausens Spitzenspieler ist. „Wir hätten uns viel lieber in der Gruppe mit den Bochumer Mannschaften gesehen. Da hätte es einen schönen Konkurrenzkampf gegeben, weil man viele Spieler gut kennt.“

Die Preußen werden das Unternehmen Klassenerhalt mit der Mannschaft angehen, die in der vergangenen Saison den Aufstieg schaffte. Eigentlich wollten sich die Hügelländer noch einmal verstärken, doch daraus wurde nichts. „Wir waren schon mit einigen Spielern in Kontakt“, sagt Arnold Tischlik. „Doch von denen konnte sich keiner entscheiden, zu uns zu kommen. Schade, denn von einem Zugang hätten nicht nur wir profitiert, sondern auch die anderen Mannschaften im Verein.“

So werden die Preußen im oberen Paarkreuz weiterhin mit Arnold Tischlik und Robin Owczarczak, in der Mitte mit Bernd Kopper und Adrian Klimas und im unteren Paarkreuz mit Frank Schillen und Thomas Schuimer spielen. Wie sich die Doppel zusammensetzen werden, ist dagegen noch nicht ganz raus. In der Rückserie hatten es die Preußen mit den Doppeln Robin Owczarczak/Adrian Klimas, Arnold Tischlik/Frank Schillen und Bernd Kopper/Thomas Schuimer versucht. Regelmäßig gepunktet hat aber eigentlich nur das Spitzenduo Owczarczak/Klimas. „Ja, das ist wirklich nicht so gut gelaufen“, sagt Arnold Tischlik „Vielleicht müssen wir uns da noch etwas einfallen lassen, denn man sollte schon mit einer Führung aus den Doppeln kommen.“

Zwei sichere Absteiger

Die Preußen spielen in der Verbandsliga 5 in einer Gruppe mit TuSEM Essen, TV Kupferdreh, Mettmann-Sport, TTC Union Düsseldorf, TTV Ronsdorf II, TTC Union Mülheim, TSV Krefeld-Bockum, SV DJK Holzbüttgen II, SG Heisingen, ASV Einigkeit Süchteln II und TuS Derendorf.

Eine Mannschaft steigt am Ende auf, der Tabellenzweite geht in die Relegation. Doch auf diese Ränge schauen die Elfringhauser ohnehin nicht. „Wenn man sich die Ranking-Werte betrachtet, dann sind wir ganz unten dabei“, sagt Arnold Tischlik „Es gibt zwei direkte Absteiger, der Drittletzte hat noch über die Relegation die Chance, die Klasse zu halten. Und wenn wir diesen Relegationsplatz erreichen, dann sind wir schon zufrieden.“