Preußen nach 0:8-Niederlage bestens gelaunt

Bernd Kopper verlor sein Einzel nur knapp mit 2:3.Foto:Manfred Sander
Bernd Kopper verlor sein Einzel nur knapp mit 2:3.Foto:Manfred Sander
Foto: WAZ FotoPool

Hattingen.. SSV Preußen Elfringhausen -
TTV Ronsdorf 0:8

In der Fußball-Bundesliga verlor der Hamburger SV am Wochenende gegen Bayern München mit 0:8. Danach war die Stimmung bei den Hanseaten ausgesprochen mies. Im Achtelfinale des WZ-Pokals unterlag der SSV Preußen Elfringhausen dem TTV Ronsdorf ebenfalls mit 0:8 – und die Stimmung bei den Hügelländern war bestens.

Wie kommt’s? Die Landesliga-Spieler aus Elfringhausen waren davon ausgegangen, dass sie gegen den Regionalligisten keine Chance haben würden, sie hatten sich aber dennoch auf diese Partie gefreut. „Man hat ja nur selten die Gelegenheit, gegen solche Klasseleute zu spielen“, sagte Preußens Nummer eins, Arnold Tischlik, der in seiner Karriere für Weitmar-Munscheid auch schon einmal in der Regionalliga gespielt hat. „Das kann man aber überhaupt nicht vergleichen“, gab Tischlik unumwunden zu. „Ich habe damals im unteren Paarkreuz gespielt, und jetzt bekommt man es ja mit den Spitzenleuten eines Regionalligisten zu tun.“

Ihren prominentesten Akteur hatten die Ronsdorfer aber gar nicht mitgebracht. Das ist Zsolt-Georg Böhm, der früher sogar in der Nationalmannschaft spielte. Als Spitzenspieler ging für die Gäste Michael Holt an die Platte – und der schlug in seinen Einzeln Arnold Tischlik und Robin Owczarczak jeweils relativ glatt mit 3:1.

In seinem zweiten Einzel hatte Tischlik aber eine Siegchance. Gegen Justin Shane Donnelly verlor er mit 2:3, wobei er den fünften Satz denkbar knapp mit 9:11 abgab. „Das war aber kein Pech“, so Tischlik. „In solchen Phasen ist ein Regionalliga-Spieler einfach besser. Das ist ein ganz anderes Spiel, es wird viel härter gespielt. Wenn man denkt, dass man einen guten Ball gespielt hat, dann kommt der Ball mit der gleichen Geschwindigkeit zurück.“

Es gab noch zwei weitere Fünf-Satz-Spiele. Bernd Kopper verlor gegen Benjamin Springmann mit 2:3, der letzte Satz ging allerdings klar mit 11:2 an den Ronsdorfer. Und schließlich waren auch Arnold Tischlik und Bernd Kopper in ihrem Doppel dicht dran. Letztlich mussten sie sich aber im fünften Satz mit 11:13 beugen. „Das ging aber in Ordnung“, so Tischlik. „Für uns war es eine schöne Trainingseinheit für das Meisterschaftsspiel gegen Remscheid am nächsten Wochenende.“

SSV: Owczarczak/Klimas 0:1, Tischlik/Kopper 0:1, Tischlik 0:2. Owczarczak 0:2, Kopper 0:1, Klimas 0:1.