Preußen machen den nächsten Schritt

Michael Tauchert aus der zweiten Mannschaft löste die Personalprobleme in der ersten Mannschaft. Im unteren Paarkreuz gewann er sein Einzel. Das Doppel an der Seite von Arnold Tischlik ging allerdings verloren.Foto:Walter Fischer
Michael Tauchert aus der zweiten Mannschaft löste die Personalprobleme in der ersten Mannschaft. Im unteren Paarkreuz gewann er sein Einzel. Das Doppel an der Seite von Arnold Tischlik ging allerdings verloren.Foto:Walter Fischer
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Hattingen.. TV Kupferdreh -
SSV Preußen Elfringhausen 1:9

Schritt für Schritt nähert sich der SSV Preußen Elfringhausen der Tischtennis-Verbandsliga. Gegen die zweite Mannschaft des TV Kupferdreh gewannen die Hügelländer jetzt klar mit 9:1 und festigten so den zweiten Platz.

Diesen Sieg hatten die Preußen ganz fest eingeplant. „Wenn man in die Verbandsliga aufsteigen will, dann muss man eine Mannschaft wie Kupferdreh schlagen, auch wenn sie in Bestbesetzung spielt“, hatte Preußens Spitzenspieler Arnold Tischlik im Vorfeld der Partie gesagt. Doch Kupferdreh war weit davon entfernt, in Bestbesetzung zu spielen. Die beiden Spieler des oberen Paarkreuzes wurden an die erste Mannschaft abgegeben, weil für die eine wichtige Partie in der Verbandsliga anstand.

„Das hat uns aber nicht überrascht, das wussten wir schon vorher“, so Arnold Tischlik. Wegen der personellen Engpässe beim Gegner konnten die Preußen auch den Ausfall von Frank Schillen kompensieren. Schillen hatte zuletzt wegen einer Grippe gefehlt und wurde von Ralf Drews ersetzt. Diesmal sprang aber Michael Tauchert aus der zweiten Mannschaft für Schillen ein. „Wir wollten der zweiten Mannschaft nicht schon wieder Ralf Drews wegnehmen“, so Tischlik. „Die zweite Mannschaft spielt in der Kreisliga um den Aufstieg, und wenn Ralf zu oft bei uns zum Einsatz kommt, dann besteht die Gefahr, dass er sich festspielt. Und das wollen wir nicht. Wer weiß schon, in welchen Spielen wir ihn noch brauchen werden.“

Gegen Kupferdreh funktionierte es auch ohne Ralf Drews. Den einzigen Punkt gab das zweite Doppel mit Arnold Tischlik und Michael Tauchert ab, was aber auch nicht weiter verwunderte, weil es zwangsläufig überhaupt keine Abstimmung gab. „Da haben zwei Fremdkörper zusammen gespielt“, so Tischlik.

Drei Mannschaften steigen am Ende der Saison direkt in die Verbandsliga auf. Weil der ETSV Witten am Wochenende gegen die DJK BW Annen verlor, beträgt der Vorsprung auf Platz vier jetzt schon acht Punkte. Und Rang vier ist auch noch ein Relegationsplatz. Doch mit der Relegation wollen die Elfringhauser nichts zu tun haben. „Ich wäre sehr enttäuscht, wenn wir am Ende nur Vierter würden“, sagt Arnold Tischlik, der aber dann sofort davor warnt, zu früh in den Feiermodus umzuschalten. „Man muss sehen, dass wird in den ersten Spielen der Rückrunde Mannschaften aus den unteren Tabellenregionen zum Gegner hatten“, so Tischlik. „Die richtig schwierigen Aufgaben kommen erst noch. Wir sind also noch lange nicht durch.“

SSV: Owczarczak/Klimas 0:1, Tischlik/M. Tauchert 0:1, Kopper/Schuimer 1:0, Tischlik 2:0, Owczarczak 1:0, Kopper 1:0, Klimas 1:0, Schuimer 1:0, M. Tauchert 1:0.