Osterloh stimmt auf schwieriges Programm ein

Auf Josef Pospiech, der aus beruflichen Gründen kürzer treten wird, muss der TuS Hattingen künftig verzichten.Foto:Fischer
Auf Josef Pospiech, der aus beruflichen Gründen kürzer treten wird, muss der TuS Hattingen künftig verzichten.Foto:Fischer
Foto: Fischer / WAZ FotoPool

Hattingen..  In der Handball-Verbandsliga steht der TuS Hattingen an diesem Wochenende vor einer äußerst schwierigen Aufgabe. Die Hattinger reisen am Sonntag zum Tabellendritten TuS Ferndorf II. Anwurf ist um 17 Uhr in der Sporthalle Kreuztal, Am Park, Kreuztal.

Die Ferndorfer Zweitvertretung – die erste Mannschaft ist Tabellenführer in der 3. Liga West – rutschte erst am letzten Spieltag durch eine 29:31-Niederlage beim SV Westerholt von der Tabellenspitze auf den dritten Rang zurück. Das ändert aber überhaupt nichts an der Tatsache, dass die Ferndorfer nach wie vor ein ernsthafter Titelaspirant sind. Die TuS-Reserve verfügt zwar grundsätzlich nur über einen kleinen Kader. „Da die erste Mannschaft aber in der dritten Liga spielt, können sich die Ferndorfer in der Verbandsliga dort mit drei U21-Spielern bedienen“, erläutert Hattingens Trainer Frank Osterloh eine Regel, die für seine Mannschaft allerdings nicht (mehr) gilt. Aber auch ohne die drei Nachwuchsspieler hat der TuS Ferndorf II einen starken Kader parat. „Die Spieler sind hervorragend ausgebildet und spielen einen blitzsauberen Handball“, so Osterloh.

Mit ihrem Trainer Michael Lerscht, der in wichtigen Situationen auch immer wieder selbst eingreift, dem Top-Torschützen Kai Ronge oder auch Fabio Schöttler und Benjamin Reh sowie ihrem starken Torhütergespann verfügen die Ferndorfer über zahlreiche überdurchschnittliche Spieler in ihrem Kader. „Dazu agieren die Ferndorfer mit einer offensiven 3-3-Deckung mit der wohl besten Abwehr in unserer Staffel“, spricht Frank Osterloh mit Hochachtung über den Gegner. Damit ist schon vor dem Anpfiff klar, dass die Hattinger vor einer gewaltigen Aufgabe stehen werden. Erst recht, nachdem die Mannschaft am letzten Spieltag nach zuvor drei Siegen in Folge zu Hause durch die 30:32-Niederlage gegen den Tabellenvorletzten HSV Plettenberg/Werdohl einen Rückschlag einstecken musste.

„Da haben wir gar nicht so viel falsch gemacht und dennoch verdient verloren. Daran erkennt man deutlich, wie schwer die Saison für uns noch werden kann“, warnt Frank Osterloh.

Mit Luca Kuhnhenn, Jakob Jäger und Josef Pospiech stehen zudem drei wichtige Spieler nicht zur Verfügung. Frank Osterloh hofft noch auf die Rückkehr von Jannis Stecken, der bei der Pokalniederlage gegen den SV Westerholt am Mittwoch noch verletzt fehlte. Jonas Kilfitt aus der zweiten Mannschaft soll auf jeden Fall im Verbandsligakader bleiben. Für das Tor setzt Frank Osterloh für den weiteren Saisonverlauf auf das Duo Sascha Monjé/SvenWulf. Lennart Lük wird im Landesligateam spielen. „Das ist eine vereinbarte Rotation. Sascha und Sven haben ja auch schon dort gespielt“, so Osterloh zur Nominierung seiner Keeper.