Oliver Heinrich drängt in den Kader der Rot-Weißen

Innenverteidiger Oliver Heinrich (re.) ist wieder dabei.Foto:Hanusch
Innenverteidiger Oliver Heinrich (re.) ist wieder dabei.Foto:Hanusch
Foto: WAZ FotoPool

Hattingen..  Ein vorrangiges Ziel hatte Christian Czajka, Trainer des A-Kreisligisten TuS Hattingen, in der Vorbereitung auf die Rückrunde. Er wollte die Abwehr stabilisieren. Das ist ihm wohl auch gelungen, wie das 0:0 am vergangenen Sonntag gegen Querenburg zeigte. Vor dem Heimspiel gegen den Türkischen SV Witten fordert Czajka jetzt aber mehr Durchschlagskraft in der Offensive.

„Wir haben in der Hinrunde nicht gut gegen den Ball gearbeitet“, sagt Czajka, der zum Spiel in Querenburg die Innenverteidigung neu formierte. An der Seite von Jan Höhmann spielte Matthias Lingemann. Zudem beorderte der Trainer mit Chamberlin Kouatche und David Arguelles zwei Spieler auf die Sechser-Position, um für noch mehr Stabilität zu sorgen. „Das hat auch geklappt, offensiv müssen wir uns aber steigern“, so Czajka, der noch nicht weiß, ob er in der Innenverteidigung wieder wechseln soll, weil jetzt mit Oliver Heinrich eine Stammkraft zurückkehrt. „Vielleicht ändern wir auch das System und spielen hinten mit einer Dreierkette“, sagt Czajka, der sich auf ein hitziges Spiel einstellt, weil sich der Türkische SV mit Macht gegen den Abstieg wehrt.

Weiterhin fehlen werden dem TuS Hattingen der erkrankte Dennis Weber sowie Kevin Brune, der an einem Bänderriss im Fußgelenk laboriert. Eine Alternative für die Offensive könnte aber Johann Geik sein, der zuletzt für die zweite Mannschaft der Rot-Weißen spielte.

Czajka will am Sonntag auf jeden Fall auf Sieg spielen lassen - wenngleich aus einer kompakten Defensivordnung heraus. „Wir wollen die Mannschaften an der Tabellenspitze nicht ganz aus den Augen verlieren“, sagt der Trainer.