Obersprockhövels kleines Polster

Obersprockhövels Trainer-Gespann:  Sascha Höhle (rechts) und Jörg Niedergethmann.Foto:Walter Fischer
Obersprockhövels Trainer-Gespann: Sascha Höhle (rechts) und Jörg Niedergethmann.Foto:Walter Fischer
Foto: Fischer

Sprockhövel..  Fußball-Landesligist SC Obersprockhövel hat sich am vergangenen Wochenende richtig Luft verschafft. Durch den 5:0-Sieg gegen den SV Höntrop haben sich die „Grünen“ im Abstiegskampf ein kleines Polster zugelegt. Aber von dem werde man jetzt erst einmal zehren müssen, glaubt SCO-Trainer Sascha Höhle.

Zwar haben die Obersprockhöveler jetzt schon vier Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz, den aktuell der am vergangenen Sonntag so klar geschlagene SV Höntrop einnimmt, doch die nächsten Aufgaben werden nicht leicht. Zudem ist Höhle der Vorsprung nicht groß genug.

„Es hätten auch sieben Punkte sein können, ja sein müssen“, sagt Höhle mit Blick auf die Partie am vorvergangenen Sonntag, als die Obersprockhöveler gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten Husen Kurl verloren. „Das ärgert mich immer noch gewaltig“, so Höhle. „Husen Kurl hat erst neun Punkte geholt, sechs davon gegen uns. Und Husen Kurl hat erst zweimal gewonnen, jeweils gegen uns. Wenn die anderen drei Punkte wenigstens aus einem Sieg resultieren würden, dann wäre es für mich erträglicher.“

Doch damit soll die Pleite gegen den Tabellenletzten nun wirklich abgehakt sein, ohnehin richtet sich der Blick der Obersprockhöveler in die Zukunft. Und in der sieht Trainer Sascha Höhle schwierige Aufgaben auf seine Mannschaft zukommen.

Unentschieden im Hinspiel

Am Sonntag geht es zum SV Hilbeck, der in der Vorwoche noch zur erweiterten Spitzengruppe gehörte, durch die Niederlage gegen Hedefspor aber auf Platz sieben abrutschte. Danach geht es gegen Mühlhausen-Uelzen. „Im Hinspiel haben wir zwar mit Glück gewonnen, aber Mühlhausen-Uelzen hat eine sehr strake Mannschaft“, sagt der SCO-Trainer. „Und danach spielen wir gegen den Tabellenführer Brackel, gegen den es wahrscheinlich nicht so viel zu gewinnen gibt – und dann gegen Hedefspor. Da sind also ein paar richtige Bretter dabei, das werden extrem schwierige Spiele, und deshalb ist es gut, dass wir ein kleines Polster haben.“

Im Hinspiel gab es gegen den aktuellen Gegner SV Hilbeck ein 2:2-Unentschieden. Der SCO ging durch Fabian Voshage und Muhidin Ramovic zweimal in Führung, doch letztlich blieb es bei einem Punkt. Der Torschütze zum 2:1, also Muhidin Ramovic, könnte auch am Sonntag wieder eine wichtige Rolle spielen. Auch am vergangenen Wochenende gehörte er schon wieder zum Kader, verbrachte den Nachmittag aber ausschließlich auf der Bank. „Ich denke, dass wir ihn jetzt wieder bringen können“, sagt Sascha Höhle. „Im Fall von Bülent Gündüz sieht es dagegen nicht ganz so gut aus.“