Obersprockhövel ist gewarnt

SCO-Trainer Sascha Höhle stand im Hinspiel noch auf dem Rasen und schoss auch ein Tor. Am Ende setzte es aber eine 2:3-Niederlage.Foto:Walter  FIscher
SCO-Trainer Sascha Höhle stand im Hinspiel noch auf dem Rasen und schoss auch ein Tor. Am Ende setzte es aber eine 2:3-Niederlage.Foto:Walter FIscher
Foto: Fischer / WAZ FotoPool

Sprockhövel..  Der SC Obersprockhövel hat in der Fußball-Landesliga am vergangenen Wochenende den Sprung auf den zehnten Platz geschafft. Am Ostermontag können die Obersprockhöveler, die lange auf einem Abstiegsplatz standen, ihre Position vielleicht noch ein bisschen festigen - denn dann geht es zum Schlusslicht SC Husen-Kurl.

In diesem Spiel ist der SCO in der Favoritenrolle. Eigentlich, muss man aber sagen. Denn da gab es ja dieses Hinspiel am Schlagbaum. Das verlor Obersprockhövel nämlich mit 2:3 - für Husen-Kurl war es bislang der einzige Saisonsieg.

Dieses Hinspiel war ganz und gar ungewöhnlich. Zunächst sah es so aus, als sollten die Obersprockhöveler böse unter die Räder geraten. Schon nach 30 Minuten lagen sie fast aussichtslos mit 0:3 zurück, verkürzten vor der Pause aber durch Treffer von Nermin Jonuzi und Sascha Höhle auf 2:3. Doch das Spiel kippte dann doch nicht mehr. „Wir hatten in der zweiten Halbzeit nicht eine einzige Torchance“, erinnert sich Trainer Sascha Höhle, für den es damals der letzte Einsatz als Spieler war. Und dabei werde es auch bleiben, so der erst 31-Jährige, den schon seit Jahren Probleme an den Adduktoren plagen. „Ich würde ja noch gerne spielen“, sagt Höhle. „Doch es geht wirklich nicht mehr.“

SCO schon auf Platz zehn

In der Hinrunde half der Trainer noch aus, weil die Obersprockhöveler große Personalsorgen hatten. Das hat sich inzwischen aber geändert, wenngleich die Lage vor dem Spiel gegen Husen-Kurl nicht ganz so gut ist. Denn die Einsätze von Muhidin Ramovic und Bülent Gündüz sind nicht sicher. „Wir werden aber eine gute Mannschaft zusammenbekommen“, sagt Höhle. „Und wir werden auch eine gute Bank haben.“

Die Obersprockhöveler haben zwischen sich und einen Abstiegsplatz drei Mannschaften gebracht. Doch richtig entspannt hat sich die Lage natürlich noch nicht. Der Vorsprung auf Schwarz-Weiß Wattenscheid, das den ersten Abstiegsplatz belegt, beträgt nur zwei Punkte.