Niederwenigern möchte Rhede wehtun

Niederwenigerns Christopher Weusthoff fällt gegen Rhede aus.
Niederwenigerns Christopher Weusthoff fällt gegen Rhede aus.
Foto: Fischer / WAZ FotoPool

Im Moment treten die Sportfreunde Niederwenigern auf der Stelle. Vier Unentschieden stehen nach den vergangenen vier Partien zu Buche. Eine Bilanz, die Trainer und Mannschaft unbedingt aufpolieren wollen und müssen, um in der Landesliga nicht in die gefährliche Zone zu gelangen. Am Sonntag kommt der Tabellennachbar und Oberliga-Absteiger VfL Rhede zu den Sportfreunden. Anstoß ist um 15 Uhr.

Dann gilt es, sich auf dem Platz an der Burgaltendorfer Straße von Beginn an zu zeigen. Trainer Jürgen Margref fordert von seinen Schützlingen vollen Einsatz und den nötigen Biss in den Zweikämpfen. Der fehlte in der Vergangenheit an manchen Stellen. „Wir müssen dem Gegner wehtun. Aber auch nicht nur in den Zweikämpfen“, merkt Margref an und spielt damit auf die zu häufig vergebenen Chancen vor dem gegnerischen Tor an. Dort erwartet die Sportfreunde gegen den VfL Rhede jedoch eine kompakte Abwehr. Erst 20 Gegentore kassierten die Rheder in der laufenden Saison. Allerdings trafen sie auf der Gegenseite auch erst 25 Mal das gegnerische Tor.

Margref denkt, dass am Sonntag jedes Ergebnis möglich ist. „Natürlich wollen wir gewinnen, das können wir auch. Ich möchte elf Spieler auf dem Platz sehen, die sich der Bedeutung der Partie bewusst sind“, betont der Coach. Im Falle eines Sieges könnten seine Sportfreunde einen kleinen Sprung in der Tabelle machen. „Entscheidend ist aber der Wille, dann kann ich auch mit jedem Ergebnis leben“, so Margref.

Druck steigt von Spiel zu Spiel

Auch, wenn Niederwenigern noch lange nicht die Klasse gesichert hat, ist er nicht nervös. Ihm ist allerdings auch klar, dass weitere Unentschieden die Sportfreunde nicht nach vorne bringen. „Der Druck wird natürlich von Spiel zu Spiel größer. Aber wenn wir vor dem Tor eiskalt agieren, können wir aus unseren Chancen Kapital schlagen“, ist sich Margref sicher. Gegen Rhede muss seine Mannschaft sicherer auftreten als im Hinspiel, das übrigens 1:1 endete. „Wir waren erst nach einer halben Stunde im Spiel. Rhede ist schwer zu bespielen“, erinnert sich Margref.

Am Sonntag muss er auf Christopher Weiß verzichten, der sich vergangenen Sonntag das Innenband gerissen hat. Christopher Weusthoff fällt krankheitsbedingt aus, aber Maxim Osterhage kehrt nach seiner Sperre in die SFN-Abwehr zurück.

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