Niederbonsfeld lässt Punkte liegen

Trotz vieler guter Tormöglichkeiten konnte sich die Mannschaft vom SuS Niederbonsfeld nur über ein Tor freuen.
Trotz vieler guter Tormöglichkeiten konnte sich die Mannschaft vom SuS Niederbonsfeld nur über ein Tor freuen.
Foto: Fischer / Funke Foto Services

Wegen einer fahrlässigen Chancenauswertung holte A-Ligist SuS Niederbonsfeld in der Meisterschaftspartie beim SV Preußen Eiberg nur einen Punkt. 1:1-Unentschieden endete die Partie.

Bereits um 11 Uhr wurde die Partie angepfiffen. Vielleicht lag es auch an der ungewohnt frühen Anstoßzeit, dass die Bonsfelder nur sehr schwer ins Spiel fanden. Zu Beginn waren die Gastgeber wacher und nutzen in der siebten Minute einen haarsträubenden Fehler von Tim Brüning zur 1:0-Führung aus.

„Danach haben wir uns langsam in die Partie hineingearbeitet“, sagte SuS-Trainer Marcel Manzombe. Die Gäste erspielten sich Feldvorteile und kamen dem gegnerischen Tor immer näher. Folgerichtig traf zwei Minuten vor dem Pausenpfiff Axel Schneider nach einer guten Kombination von André Janura und Falk Bachmann zum 1:1.

Nach dem Seitenwechsel drückten die Bonsfelder auf die Führung und kamen zu Chancen. Aber weder Falk Bachmann, André Janura noch Nico Kerkemeier schafften es aus guten Einschussmöglichkeiten Kapital zu schlagen.

Neben den eigenen Fehler im Abschluss kamen aber noch mehrere wohl fragwürdige Entscheidungen des Schiedsrichter. „Uns wurde ein klarer Elfmeter verwehrt.“, sagte Manzombe. „René Bien ist deutlich gefoult worden. Außerdem waren drei, vier Abseitsentscheidung aus unserer Sicht recht fragwürdig. Dennoch hatten wir selber genug Chancen das Spiel zu gewinnen. Aber so haben wir Eiberg einen Punkt quasi geschenkt.“

Für den SuS Niederbonsfeld ist das der erste Punktverlust in diesem Jahr. Zuvor holte das Manzombe-Team aus drei Spielen drei Siege. Ungeschlagen sind die Bonsfelder aber immer noch.

SV Preußen Eiberg -
SuS Niederbonsfeld 1:1

Tore: 1:0 (7.), 1:1 Axel Schneider (43.).
SuS: Wehmöller, T. Berger, Manske, Brüning (60. Bien), Ising, Keßler, J. Berger, Schneider, Kerkemeier, Janura, Bachmann.