Klassiker in neuem Gewand
11.03.2009 | 17:39 Uhr 2009-03-11T17:39:00+0100
Der Sparkassen-Railwayrun geht am kommenden Sonntag in seine 15. Auflage. Doch vieles wird dann nicht mehr so ablaufen wie bisher.
Die markanteste Neuerung: Durch die Öffnung des Schulenburgtunnels haben die Veranstalter den Start/Zielpunkt an den ehemaligen Bahnhof Hattingen-Stadtwald nahe der Grünstraße verlegt.
Damit haben der TuS Hattingen, die TSG Sprockhövel und der BKV Ruhrtal der Veranstaltung einen neuen Reiz verliehen. Dieser könnte unter Umständen zu einem neuen Starterrekord führen. Knapp 500 Anmeldungen lagen bis zum Meldeschluss am vergangenen Dienstagabend vor. Und aus Erfahrung weiß Wilfried Isenberg vom TuS Hattingen: „Wenn das Wetter mitspielt, kommen an Samstag und Sonntag noch einige Kurzentschlossene hinzu.”
Unter Umständen führt die so oder so hohe Teilnehmerzahl aber zu einem Problem: Besonders beim Start, wenn das Teilnehmerfeld einem großen Pfropfen gleicht, stellen die Gitter an Tunneleingang und -ausgang ein Nadelöhr dar. „Da wird es sich stauen", prophezeit Isenberg.” Sylvia Baer, die Abteilungsleiterin der Leichtathleten des TuS Hattingen, ergänzt: „Wir bitten darum, dass sich zwischen 9.45 Uhr und 10.15 Uhr keine Spaziergänger oder Fahrradfahrer im Tunnel aufhalten.” Baers Sorge ist begründet: „Wenn 500 Läufer durch die Tunnelröhre joggen, ist für Kinder- oder Puppenwagen kein Platz mehr.” Zur Vorsicht wird Dieter Oxfort vom BKV Ruhrtal kurz vor dem Start ein paar Worte an das Teilnehmerfeld richten. Außerdem wird der Tunnel von Ordnern gesichert.
Isenberg: „Nach zwei bis drei Kilometern zieht sich das Feld auseinander.” Dann ist auch die zweite Problemstelle zum ersten Mal passiert. Auf der unübersichtlichen Elfringhauser Straße lauern Gefahren. Zur Sicherheit der Läufer wird die Polizei den Verkehr regeln.
Die Veranstalter rechnen zudem damit, den Sportlern mit der Verlegung des Start/Zielpunktes im Hinblick auf Park-, Umkleide-, und Duschmöglichkeiten einen gefallen getan zu haben. Eng wird es wiederum in der Realschule Grünstraße. Da die Sporthalle am Sonntag von Tischtennisspielern belegt, und die Nutzung der Aula zu teuer ist, wird der Verkauf von Kaffee und Kuchen im Foyer der Schule stattfinden.
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