Kilfitt kommt für Kilfitt
31.07.2008 | 17:15 Uhr 2008-07-31T17:15:43+0200Vater Uwe räumt beim Bezirksliga-Aufsteiger TSG Sprockhövel seinen Platz in der ersten Mannschaft für Sohn Dennis. ...
... Gute Nachwuchsarbeit macht sich bezahlt Sie gehören sicher zu den Aufsteigern des Jahres, auch wenn sie ihren Aufstieg erst im Nachgang schafften. Durch einen 9:5-Sieg gegen Westfalia Wattenscheid schaffte die Tischtennis-Mannschaft der TSG Sprockhövel doch noch den Klassensprung und spielt künftig in der Bezirksliga.Das war auch so geplant. "Eigentlich wollten wir Erster werden", sagt TSG-Spieler Uwe Kilfitt. Doch dafür habe es dann doch nicht gereicht, weil die zweite Mannschaft des SV Bommern einfach zu stark gewesen sei. "Die haben für ihre erste Mannschaft richtig eingekauft, und dann sind gleich drei Verbandsliga-Spieler in die Zweitvertretung gerutscht." Das war dann doch ein wenig viel, obwohl Bommern im direkten Vergleich mit der TSG auch nur zu einem knappen 9:7-Erfolg kam. "Auf Dauer waren die einfach zu stark", sagt Uwe Kilfitt. "Aber Platz eins sei ihnen auch gegönnt. Das war eine nette Mannschaft." Mit Bommern wird es dann auch in der neuen Liga ein Wiedersehen geben. Und auch mit dem Lokalrivalen VfL Winz-Baak, der aus der Landes- in die Bezirksliga abstieg. "Auf dieses Derby freuen wir uns natürlich auch", sagt Uwe Kilfitt. "Wir kennen uns ja alle gut, denn im Tischtennis geht es sehr familiär zu."Richtig familiär geht es auch und vor allem in der TSG-Tischtennis-Abteilung zu. So spielt mit Uwe und Achim Werning ein Brüder-Paar in der ersten Mannschaft. Gut möglich wäre aber auch die Kombination Vater und Sohn, Denn mit Dennis Kilfitt (17) rückt in der kommenden Saison ein großes Talent in die Senioren-Mannschaft auf. Für den eigenen Nachwuchs wird der Vater aber weichen. "Ich spiele künftig in der zweiten Mannschaft", sagt Uwe Kilfitt, der auf die Frage, wer denn nun die Nummer eins im Hause Kilfitt sei, ausweichend antwortet. "Dennis ist schneller", sagt der Vater zunächst einmal. Und auch bei entsprechender Nachfrage mag er sich noch nicht richtig festlegen: "Ich kann nicht mehr so oft trainieren", sagt der 49-Jährige und gibt dann zu. "Natürlich wird es für mich immer schwieriger. Aber aktuell steht es wohl noch unentschieden."Dennis Kilfitt rückt also auf, in der übernächsten Saison dann auch Daniel Pfläging, Eike Tetenberg und Oliver Kutzner, dessen Vater Thomas Kutzner zuletzt auch noch zum Kader der Erstvertretung gehörte.Die Jugend drängt also nach vorn - und darüber freuen sich vor allem die etablierten TSG-Spieler. "Wir sind richtig stolz auf unsere Jugendmannschaft", sagt Uwe Kilfitt. "Die hat zuletzt ja den Aufstieg in die höchste deutsche Jugendklasse, also den Sprung in die Verbandsliga, nur knapp verpasst. Aber uns ist ja schon länger klar, dass wir unsere Senioren-Mannschaft verjüngen müssen. Und damit fangen wir jetzt an." TISCHTENNIS BEZIRKSLIGA heiwi
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