Jürgen Margref: „Wir haben es in eigener Hand“

Direkt absteigen können die Sportfreunde nicht mehr.Foto:Walter Fischer
Direkt absteigen können die Sportfreunde nicht mehr.Foto:Walter Fischer
Foto: Fischer

Hattingen..  In der Niederrhein-Landesliga steht am Sonntag der letzte Spieltag an, doch für die Sportfreunde Niederwenigern wird es wohl noch einige Sonderschichten geben. Denn wenn am Sonntag die Spiele ihren erwarteten Verlauf nehmen, dann geht es ab 10. Juni in die Relegation.

Niederwenigern erwartet an der Burgaltendorfer Straße den bereits als Absteiger feststehenden VfB Bottrop. Bottrop ist eine von vier Mannschaften, die auf direktem Weg in die Bezirksliga rutschen. Das kann Niederwenigern aber wohl nicht mehr passieren, dafür ist bei drei Punkten Vorsprung auf Burgaltendorf das Torverhältnis zu gut.

Niederwenigerns Rückstand auf die sicheren Plätze ist denkbar klein. Die Sportfreunde liegen einen Zähler hinter dem VfB Speldorf und zwei Punkte hinter Wesel-Lackhausen – bei wiederum klar besserem Torverhältnis. Auch Niederwenigerns Konkurrenten haben am Wochenende Heimrecht. Speldorf erwartet den VfL Rhede, Wesel-Lackhausen den ESC Rellinghausen. Dabei handelt es sich um Mannschaften, die im oberen Drittel der Tabelle angesiedelt sind, allerdings auch um Mannschaften, für die es um nichts mehr geht.

„Wir sollten uns jetzt aber nicht so sehr mit diesen beiden Partien beschäftigen, sondern zusehen, dass wir unser eigenes Spiel gewinnen“, sagt SFN-Trainer Jürgen Margref. „Wenn die anderen Ergebnisse am Sonntag nicht passen, dann gehen wir halt in die Relegation. Aber wichtig ist mir weiterhin, dass wir den Klassenerhalt immer noch in der eigenen Hand haben.“