JSG unmittelbar vor dem Meisterstück
19.02.2010 | 14:14 Uhr 2010-02-19T14:14:00+0100
Für die Höhepunkte in der heimischen Handball-Szene sorgt schon seit längerer Zeit der Nachwuchs – vor allem die A-Jugend der JSG Hattingen-Welper, für die es am Samstagabend womöglich wieder richtig etwas zu feiern gibt.
Denn sollte das Heimspiel gegen den TuS Ferndorf (Anwurf: 18.15 Uhr, Halle Marxstraße) gewonnen werden, dann stünde die Mannschaft von Trainer Frank Osterloh bereits als Meister fest – und das vier Tage vor Saisonschluss.
Bisher hat die JSG in 17 Spielen 17 Mal gewonnen. Bei solch einer Leistung kommt dann die geradezu unglaubliche Punktebilanz von 34:0 heraus. Ferndorf liegt mit 27:7-Zählern auf Platz zwei.
Das Hinspiel hat die JSG Hattingen-Welper in Ferndorf am Ende zwar mit 35:29 recht deutlich gewonnen, doch unter dem Strich war es alles andere als ein leichtes Spiel. „Wir lagen zwischenzeitlich in der ersten Halbzeit sogar hoch zurück, sind dann bis zur Pause auf drei Tore herangekommen und haben erst um die 40. Minute herum ausgeglichen”, erinnert sich Frank Osterloh an ein spektakuläres Spiel.” Ferndorf hat danach nur noch ein weiteres Spiel verloren – und zwar gegen den Tabellendritten ASV Senden.
Wenn es nach der JSG geht, dann setzt es für Ferndorf in der Halle an der Marxstraße die vierte Niederlage in dieser Saison. „Wir arbeiten ja schon seit Wochen auf dieses Spiel hin”, sagt Osterloh. „Wir wollten in eigener Halle unbedingt ein Endspiel um den Titel haben. Und das haben wir jetzt geschafft.”
Sollte es also den 18. Sieg im 18. Spiel geben, dann wäre die JSG zudem offizieller Westfalenmeister. „Es gibt zwar vier Mannschaften aus Westfalen, die in der Regionalliga spielen, aber schön ist so ein Titel allemal”, sagt Osterloh. „Also wollen wir jetzt auch Westfalenmeister werden.”
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