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Immerhin ein Tor

16.03.2008 | 20:28 Uhr

Raoul Meister erzielt für die TSG Sprockhövel den ersten Treffer im Jahr 2008, doch das Spiel in Gütersloh geht mit 1:2 verloren

FUSSBALL OBERLIGA FC Gütersloh 2000 TSG Sprockhövel 2:1 Tore: 1:0 Lennard Warweg (34.), 1:1 Raoul Meister (66.), 2:1 Pierre Paulin Hallé (81).

FC: Kuschmann, D. Eckel, Groß, Brinkmann, Fischer-Riepe, M. Eckel, Paulin Hallé (89. Cömert), Burger, Heinrich (75. Barton), Eggert (80. Ndjock), Warweg.

TSG: Lindenblatt, Schulz, R. Meister, Gorges, Kerstiens, Winczura, Aurich (74. Meister), Gavranovic, Bednarski, Özturk (59. Kundrotas), Hajra (78. Appiah).

Schiedsrichter: Jens Jeromin (SV Langendreer).

Ein Tor haben sie endlich wieder einmal geschossen, doch einen Punkt gewannen sie nicht. Mit 1:2 (0:1) verlor die TSG Sprockhövel das Auswärtsspiel gegen den FC Gütersloh 2000.

Mit der Mannschaft, mit der die TSG in die Saison gestartet ist, hatte die, die gestern in Gütersloh auflief, nur noch recht wenig zu tun. Kein Andrius Balaika, kein Daniel Beckmann. An die Stelle der Leistungsträger rückten in Gütersloh Spieler wie Marco Aurich und Osman Öztürk. Zwei ganz junge Leute sind das, deren Namen bisher fast ausschließlich auf dem Aufstellungsbogen der Sprockhöveler A-Jugend-Mannschaft aufgetaucht sind, die aber schon jetzt Erfahrungen für die kommende Saison in der Westfalen-Liga sammeln sollen. TSG-Trainer Robert Wasilewski sieht die restlichen Spiele in der Oberliga ja schon als Lernprozess für die neue Spielzeit.

Die jungen Leute spielten gut, Torwart André Lindenblatt sogar überragend. Aber natürlich geriet diese Sprockhöveler Übergangsmannschaft in Gütersloh zunächst einmal in die Defensive. Die Gastgeber kamen zu Chancen - durch Pascal Groß und durch Lennard Warweg, die aber beide an André Lindenblatt scheiterten. Anders war das in der 34. Minute. Weil Karsten Gorges nicht richtig hoch stieg, besorgte Warweg das 1:0 für die Gastgeber.

Es entwickelte sich also ein Spiel der Sorte, von der man mit Sprockhöveler Beteiligung in dieser Saison schon so viele gesehen hat. Mit einer Ausnahme aber: Denn der TSG-Anhang durfte endlich wieder einmal ein Tor bejubeln. In der 66. Minute war es so weit. Raoul Meister nahm allen Mut zusammen und versuchte es aus der Distanz. Gut 25 Meter werden's gewesen sein. Ein schöner Schuss, ein schöner Treffer - und außerdem das erste Sprockhöveler Tor im Jahr 2008.

Aber es blieb letztlich doch nur beim ersten Tor, denn den ersten Punktgewinn des Jahres gab es für die Sprockhöveler dann doch nicht - obwohl das verdient gewesen wäre. Pierre Paulin Hallé staubte in der 81. Minute zum 2:1 ab, nachdem die TSG-Innenverteidigung sehr unsortiert gewirkt hatte. "Schade", meinte TSG-Geschäftsführer André Meister. "Die Mannschaft hat sich in der zweiten Halbzeit wirklich gesteigert, ist aber leider nicht belohnt worden." heiwi

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