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Hedefspor setzt neuen Kurs

22.01.2015 | 17:01 Uhr
Hedefspor setzt neuen Kurs
Ein gewohntes Bild: Auf dem Platz an der Munscheidstraße wurde oft gejubelt. Hedefspor Hattingen überwintert auf Platz vier.Foto:Volker Speckenwirth

Hattingen. Hedefspor Hattingen überwintert in der Fußball-Landesliga auf Platz vier - punktgleich mit dem Dritten. Die Rückrunde wird die Mannschaft mit einem neuen Trainer angehen. Aykut Kalan kam für Seung-Man Hong. Hedefspor durchlebt also eine interessante Saison.

Man glaubt es kaum, aber für Hedefspor ist es erst die zweite Landesliga-Saison. Im Aufstiegsjahr gab es nach toller Hinserie in der Rückrunde noch einen kleinen Durchhänger, so dass der Klassenerhalt erst spät endgültig gesichert wurde. In dieser Phase ist die Mannschaft aber auch gewachsen. „Hedefspor ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Team“, sagt Vorstandsmitglied Orhan Terzi. „Das ist wie eine Familie. Die Spieler sind miteinander befreundet, die halten zusammen.“ Mit der Hinrunde ist Terzi absolut zufrieden und sagt: „Tabellenführer Brackel ist natürlich schon weit weg, aber vielleicht ist ja Platz zwei am Ende noch machbar. Ich habe aber von unseren ehemaligen Trainern Peter Kursinski und Seung-Man Hong gelernt, dass man erst einmal die nötigen Punkte zum Klassenerhalt holen muss, bevor man weiter plant.

Höhepunkte gab es bei Hedefspor in der Hinrunde viele. Orhan Terzi zählt aber sicher den Auswärtssieg gegen den CSV Linden dazu. „Da hatten wir uns eigentlich nicht viel ausgerechnet. Dass wir dann gewonnen haben, war natürlich umso schöner.“

Einen richtigen Tiefpunkt gab es eigentlich nicht. Wenn man nur auf das Ergebnis schaut, könnte man das 0:4 gegen den SV Brackel nennen. Doch was Brackel an einem guten Tag kann, mussten auch andere Mannschaften erfahren, Hedefspor zeigte im Spiel gegen den Spitzenreiter auch gar keine schlechte Leistung. Aber wenn auch das Glück fehlt, kommt halt eine solches Ergebnis zustande.

Bei Hedefspor hat sich in der Winterpause viel getan. Mit Aykut Kalan und Hakan Bahradir gibt ein neues Trainer-Duo, das für Seung-Man Hong und Markus Ehrhard kam. Auch die Mannschaft wird sich verändern. Max Claus und Mathias Lepcznyski werden nicht mehr für Hedefspor spielen, wobei vor allem der Wechsel von Max Claus zur TSG Sprockhövel schwer ins Gewicht fällt. Mit Kerem und Raif Kalan sowie mit Dino Suljakovic hat Hedefspor aber drei Spieler hinzugewonnen. Gut möglich, dass noch ein weiterer kommt.

Der neue Trainer, Aykut Kalan, hat schon bei seiner Vorstellung im Vereinsheim von Hedefspor gesagt, dass man sich auch nicht gegen einen Aufstieg in die Westfalenliga wehren werde. Brackel ist aber wohl nicht mehr abzufangen. Platz zwei und eine eventuelle Relegation scheinen hingegen noch möglich. Doch Orhan Terzi hält den Ball flach. „Ich glaube schon, dass die neuen Spieler gut sind“, sagt er. „Aber ich kenne sie halt noch nicht. Wenn sie richtig einschlagen, dann werden wir uns sehr freuen. Aber natürlich ist es nicht leicht, einen Spieler wie Max Claus zu ersetzen. Max Claus hat hier bei uns die Messlatte sehr hoch gelegt.“ Auch wenn Orhan Terzi betont, dass man immer erst die Klasse absichern müsse, bevor man den Blick nach oben richte, so macht er sicht über die Rückrunde keine großen Sorgen. „Ob wir aber noch weiter klettern können, das muss sich erst herausstellen“, so Terzi, der die Aussichten dann mit Humor auf den Punkt bringt: „Ich sage mal so: Im schlimmsten Fall bleiben wir drin.“

Heiner Wilms

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2015-01-22 17:01
Hattingen Sprockhövel