Hedefspor scheitert in der Vorrunde

Serkan Aydin war einer der auffälligsten Hedef-Spieler.Foto:Klaus Pollkläsener
Serkan Aydin war einer der auffälligsten Hedef-Spieler.Foto:Klaus Pollkläsener
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Bochum/Hattingen..  Den Bochumer Kreismeistertitel sicherte sich am Samstagnachmittag Bezirksligist Concordia Wiemelhausen. Im Endspiel bezwang Wiemelhausen den SC Weitmar 45 im Neunmeterschießen mit 10:9. Der einzige Hattinger Vertreter, Hedefspor Hattingen, scheiterte in der Gruppenphase.

Die Mannschaft von Neu-Trainer Aykut Kalan präsentierte sich aber nicht so schlecht wie es die Tabelle aussagt. Zwar gelang den Hattingern kein Sieg, aber in jedem Spiel ging es durchaus knapp zu. Das Glück war schon im ersten Spiel gegen den Ausrichter DJK Adler Riemke nicht auf Seiten der Hattinger. Nach einem frühen Rückstand egalisierte Winter-Zugang Raif Kalan nach elf Minuten das Ergebnis, doch 22 Sekunden vor Schluss schlug es hinter Hedef-Keeper Selcuk Aydin ein. Mit der Schlusssirene erzielte Riemke dann noch das dritte Tor.

Im zweiten Spiel war es ähnlich ausgeglichen. Der spätere Kreismeister Concordia Wiemelhausen hatte ebenso gute Tormöglichkeiten wie Hedef, doch die Bochumer waren konsequenter im Abschluss. Wie auch im ersten Spiel kassierte das Kalan-Team wenige Sekunden vor Schluss das zweite Tor.

Also war klar, dass für Hedef im dritten Spiel gegen Ligakonkurrent SV Herbede ein Sieg her musste, um die Chance zu wahren noch ins Halbfinale der Kreismeisterschaft einzuziehen. Und zunächst sah es auch danach aus, als könnte dieses Vorhaben gelingen. Die Hattinger spielten mutig nach vorne, verteidigten aggressiv und ließ die schnellen und wendigen Wittener Hallenfußballer nicht zur Entfaltung kommen. Yusuf Aydin war es dann, der nach neun Minuten die Hattinger mit 1:0 in Führung schoss. Nur eine Minute später hatte Serkan Aydin die große Möglichkeit, das 2:0 zu erzielen, doch er vergab freistehend vor dem Herbeder Torwart. Die Herbeder schalteten schnell um und trafen im direkten Gegenzug zum glücklichen 1:1. Bei diesem Stand blieb es dann auch. Dieses Unentschieden bedeutete für Hedefspor das frühzeitige Aus in der Vorrunde.

„Ich bin nicht enttäuscht von der Leistung“, sagte Trainer Aykut Kalan. „Wir haben vorher nicht in der Halle trainiert, und es hat in den ersten beiden Spielen noch nicht richtig gestimmt. Da haben wir auch etwas zu passiv agiert. Gegen Herbede waren wir dann besser und haben auch das Spiel dominiert, haben aber leider verpasst, das zweite Tor nachzulegen.“

Im abschließenden und für Hedef unbedeutenden Gruppenspiel gegen den SC Weitmar 45 kassierten die Hattinger eine zu verschmerzende 1:2-Pleite. „Wir hatten auch nicht alle guten Hallenspieler dabei. Es fehlte auch ein Führungsspieler auf dem Feld, der das Ganze etwas ordnet.“ Bei Hedef waren neben dem Zugängen Kerem Kalan und Dino Suljakovic auch die Hallenspezialisten Nils Güntner und Orhan Yigit nicht dabei.

Bei der Kreismeisterschaft der Reserve-Teams kam Hedefspor II auch nicht über die Gruppenphase hinaus. Kreismeister wurde A-Ligist TuS Heven II, der im Endspiel den BV Langendreer II mit 5:2 besiegte.

Was der Erstvertretung nicht gelang, nämlich einen Sieg zu erzielen, gelang aber der Mannschaft von Spielertrainer Atilay Güven. Gegen den SC Weitmar 45 gab es für B-Ligist Hedefspor Hattingen II einen 2:1-Erfolg.