Hedefspor muss wieder die Abwehr umbauen
07.10.2011 | 14:14 Uhr 2011-10-07T14:14:00+0200
So weit legt sich Peter Kursinski selten aus dem Fenster: Das Heimspiel gegen den TuS Esborn müsse auf jeden Fall gewonnen werden, sagt der Trainer des Fußball-Bezirksligisten Hedefspor Hattingen.
Der Aufsteiger tut sich bisher schwer. Zu Platz 13 reicht er zurzeit für die Esborner. Zum Vergleich: Hedef steht immerhin auf Platz acht, was nach Ansicht von Peter Kursinski auch in Ordnung ist. „Das ist im Prinzip das, was für uns möglich ist“, sagt er. Wenn es optimal laufe, dann könne es vielleicht noch zwei Plätze höher gehen. Damit spricht der Trainer die Personalsituation an: „Ich hoffe immer, dass es besser wird“, sagt Kursinski. „Doch mittlerweile ist es für mich die große Frage, ob es irgendwann besser wird.“
Zuletzt gab es beim 3:6 in Ennepetal wieder einen Rückschlag – durch den Platzverweis von Afeez Yaya Ola. „Er war danach total geknickt“, sagt Kursinski. „Er hat sich in dieser Saison ja auch noch nichts zu Schulden kommen lassen. Und in Ennepetal schon einmal gar nicht. Da ist er nach einem Trikot-Zupfer vom Platz gestellt worden.“
Die Rote Karte bekam Yaya Ola von Schiedsrichter Christian Brand gezeigt. Der hatte mit seinen Entscheidungen in dieser Saison schon einmal für großen Unmut beim Hedef-Anhang gesorgt. „Wir kannten ihn jetzt ja“, sagt Kursinski. „Wir wussten, dass er ganz schnell Rote Karten zeigt. Deshalb hat meine Mannschaft geradezu verängstigt gespielt. Aber mit körperlosem Spiel kann man in Ennepetal nichts gewinnen. Vor allem dann nicht, wenn die zweite Mannschaft durch Spieler aus der Westfalenliga verstärkt wird.“
Im Spiel gegen Esborn werden Hedef die gesperrten Mathias Lepczynski und Afeez Yaya Ola ersetzt fehlen. „Gerade der Ausfall von Yaya Ola trifft uns“, sagt Kursinski. „Er ist bei uns in der Defensive der Chef. Aber gegen Esborn müsste es auch so reichen. In der Woche darauf gegen Obersprockhövel wird es sicherlich schwieriger.“
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