Hedefspor fehlen die Ideen
23.10.2011 | 19:40 Uhr 2011-10-23T19:40:00+0200
Hedefspor Hattingen -
FSV Gevelsberg
0:0
So richtig viel passierte im Spiel Hedefspor Hattingen gegen den FSV Gevelsberg nicht, und so endete die Bezirksliga-Partie auch gerechterweise mit einem torlosen Unentschieden.
Bei den Gastgebern fehlten von Beginn an die Struktur und der Ideenreichtum aus dem Mittelfeld. Der normalerweise dafür verantwortliche Cetin Aydin meldete sich kurz vor dem Spiel mit einer Achillessehnenentzündung ab und konnte so seiner Mannschaft beim so wichtigen Aufbauspiel nicht helfen. Da merkte man, wie abhängig die gesamte Offensive doch von Cetin Aydin ist.
Bis zur Pause gab es so gut wie keine Tormöglichkeiten. Viele hohe und weite Bälle fanden nicht Hedefs alleinige Sturmspitze Sinan Akdogan, sondern die gut sortierte Gevelsberger Hintermannschaft.
Nach dem Seitenwechsel gab es dann die beste Phase der Hattinger, die in der hundertprozentigen Chance von Faruk Inci gipfelte. Sein Schuss aus drei Meter Torentfernung traf aber nur den bereits am Boden liegenden Torhüter. Das hätte das 1:0 sein müssen, und Hedef wäre dann wohl als Sieger vom Feld gegangen. Nach der 15-minütigen Drang- und Druckphase plätscherte die Partie dann ihrem Ende entgegen. Das Team von Peter Kursinski war zwar spielbestimmend und hatte deutlich mehr Ballbesitz, wusste aber nicht so recht, was es damit anstellen sollte.
Yavuz Derin, der in dieser Spielzeit schon mehrere hervorragende Spiele ablieferte, erwischte nicht seinen besten Tag und verlor sich meist in zu vielen Dribblings. Sein Pendant auf dem anderen Flügel, nämlich Nils Güntner , machte es aber meist auch nicht besser.
Auffälligster Spieler der Hattinger war Afeez Yaya Ola. Der Innenverteidiger mischte in der Schlussphase immer wieder vorne mit und war bei Kopfballabnahmen nach Standards der gefragte Mann auf dem Feld. Sein bester Kopfball landete nach einer Derin-Ecke aber ein paar Meter links neben dem Gevelsberger-Gehäuse.Vor dem Spiel der beiden Mannschaften hätten wohl nicht allzu viele auf ein 0:0 gesetzt.
„Ich dachte, wenn es unentschieden ausgeht, dann vielleicht 3:3, aber über das 0:0 bin ich überrascht“, sagte Hedef-Trainer Peter Kursinski.
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