Hedef: Kursinski hält den Ball flach
21.10.2011 | 14:24 Uhr 2011-10-21T14:24:00+0200
Euphorie beim Fußball-Bezirksligisten Hedefspor. Eine bisher gute Saison wurde durch den Sieg beim Tabellenführer SC Obersprockhövel gekrönt. Jetzt soll ein weiterer Dreier folgen – im Heimspiel gegen den FSV Gevelsberg.
Hedef-Trainer Peter Kursinski ist mit der Entwicklung natürlich zufrieden. Allerdings sagt er auch: „Ich wusste ja, wo wir vor der Saison ansetzen mussten. Doch die Schwierigkeiten zu Beginn waren erschreckend.“
Inzwischen sei aber eine Struktur geschaffen worden. Das habe einen erheblichen Aufwand erfordert und zudem viel Kraft gekostet, so der Trainer, dem die große Begeisterung im Umfeld schon fast ein bisschen zu viel ist. Auch die Wertschätzung seiner Arbeit ist ihm unheimlich. „Es wird jetzt viel über den Trainer geredet“, sagt er. „Aber ein Trainer ist nicht so wichtig. Im Gegensatz zur Mannschaft. Eine Mannschaft kann auch ohne einen Trainer Spiele gewinnen, ein Trainer ohne Mannschaft kann das aber nicht.“
Und seine Mannschaft funktioniere zurzeit gut, sagt Kursinski. 17 Spieler hat er noch im Kader, Semih Inci und Human Bourzoufi gehören aktuell nicht mehr dazu, weil sie sich die erste Mannschaft nicht mehr zugetraut hätten. 17 Spieler also – und alle seien zuletzt auch beim Training gewesen, was sicher für die Einstellung spreche.
Zwei zuvor noch gesperrte Spieler kehren am Sonntag zurück – nämlich Ufuk Mercimek und Afeez Yaya Ola. Dadurch böten sich wieder mehr Alternativen im Spiel gegen den Ball, also in der Defensive, so Kursinski.
Den FSV Gevelsberg bezeichnet der Hedef-Trainer als einen „Gegner auf Augenhöhe“. Stärken und Schwächen der Mannschaft seien offensichtlich. Kursinski: „24 erzielte Tore sprechen für eine gute Offensive, 21 Gegentreffer dagegen für eine anfällige Abwehr.“
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