Hattinger wollen weiter klettern

Auf Hattingens Spielmacher Linuis Grossmann muss TuS-Trainer Felix Osterloh im Spiel gegen Oberaden verzichten.Foto:Svenja Hanusch
Auf Hattingens Spielmacher Linuis Grossmann muss TuS-Trainer Felix Osterloh im Spiel gegen Oberaden verzichten.Foto:Svenja Hanusch
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Hattingen..  Mit einem Heimspiel beginnt für den Handball-Verbandsligisten TuS Hattingen nach der Osterpause die Endphase der Saison. Das erste von insgesamt fünf noch ausstehenden Spielen bestreitet der TuS am Sonntag gegen den SuS Oberaden. Die Partie wird um 17.30 Uhr in der Kreissporthalle angepfiffen.

Die Hattinger haben in der Staffel 2 zuletzt mit einer fulminanten Erfolgsserie ein Zeichen gesetzt. Die Mannschaft von Trainer Frank Osterloh kletterte aus der gefährlichen Zone heraus kontinuierlich nach oben. Nach sieben Siegen bei einem Unentschieden und einer Niederlage aus den letzten neun Spielen gelang ein spektakulärer Sprung in die positive Punktebilanz. Platz sieben mit 23:19-Punkten lautet der aktuelle Stand. Das Ende der Fahnenstange soll damit aber noch nicht erreicht sein.

„Natürlich wollen wir an die gute Form der letzten Spiele anknüpfen und unsere Bilanz noch weiter ausbauen. Wir wissen aber nicht so genau, wo wir jetzt nach der dreiwöchigen Osterpause mit zehn trainingsfreien Tagen stehen. Das werden erst die Spiele zeigen“, sagt Frank Osterloh. Der Coach muss gegen den SuS Oberaden auf seinen Spielmacher Linus Grossmann verzichten. Der Regisseur ist privat verhindert. Auch hinter dem Einsatz von Jakob Jäger steht ein großes Fragezeichen. Der torgefährliche Leistungsträger hat sich beim Joggen eine Knieblessur zugezogen.

Der SuS Oberaden hat vier seiner letzten fünf Spiele verloren und hinkt, nachdem man auch im Endspiel um den Handball-Kreispokal gegen dem benachbarten Ligarivalen HC TuRa Bergkamen nur knapp mit 27:28 unterlegen war, den Saisonzielen nach einem gelungenen Start in die Punkterunde gewaltig hinterher. Das Handballspielen hat die Mannschaft von Trainer Ralf Weinberger aber dennoch nicht verlernt.

Viel individuelle Klasse bei Oberaden

Denn beim 25:24-Erfolg gegen den Titelkandidaten OSC Dortmund ließ der SuS erst kürzlich sein Können wieder aufblitzen. „Es ist wohl auf die fehlende Konstanz zurückzuführen, dass die Oberadener ihre gute Tabellenposition und die Chance auf den Meistertitel schon frühzeitig verloren haben und wir inzwischen vorbeiziehen konnten. Denn an der individuellen KIasse von Spielern wie Sebastian Pohl, Bastian Herold oder auch Tim Fehring, der im Hinspiel zwölf Tore gegen uns erzielt hat, gibt es ja keine Zweifel. Als wir in Oberaden aufein­andertrafen, war der SuS noch Tabellenzweiter. Seinerzeit haben wir mit 30:31 verloren“, erinnert sich Frank Osterloh noch an die denkbar knappe Niederlage aus dem Hinspiel.

Für den TuS gilt es nun, im Meisterschaftsbetrieb so schnell wie möglich wieder Fuß zu fassen und gleich mit einem Sieg gegen Oberaden wieder ein Ausrufezeichen zu setzen. Der rasante Aufstieg in noch höhere Tabellengefilde soll nahtlos fortgesetzt werden.