Hattinger Ruderer kommen in Fahrt

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Hattingen..  Zur internationalen Pfingst-Regatta in Gießen hatte in diesem Jahr zwar keine Konkurrenz aus dem Ausland gemeldet, aber viele Rudervereine aus Hessen, NRW, Baden-Württemberg, Bayern und sogar aus Niedersachsen und Sachsen ließen sich von dem dreitägigen Ruderspektakel an die Lahn ziehen. Der Regattaverein Gießen hatte die Attraktivität seiner Regatta durch zahlreiche Sach- aber auch Geldpreise für Sieger und Platzierte gesteigert.

Der Hattinger RV hatte mit Julian Schenk, Florian Fischer, Philipp Hewing und Guido Lüning ein Team gemeldet, das zwar nicht um die ganz großen Geldpreise mitruderte, sich aber hervorragend schlug und acht Siege erzielte. Ganz besonders erfolgreich war Julian Schenk bei den Männern der Altersklasse B. Im Leichtgewichts-Einer und in der offenen Klasse zeigte der Hattinger seine Qualitäten und siegte drei Mal auf der 1000 m Distanz und einmal im 350-m-Sprint. Zwei weitere Rennen beendete er als Zweitplatzierter mit jeweils denkbar knappen Rückständen von unter einer halben Sekunde. So verwundert es nicht, dass Schenk einen Pokal für seine kämpferische Leistung erhielt.

Einmal siegreich über 1000 m war im Master-Einer der Altersklasse E Guido Lüning. Im Sprint Rennen belegte er zudem in der AK C gegen mindestens zehn Jahre jüngere Gegner immerhin Rang zwei.

Im Junior-Einer konnte Florian Fischer sowohl über 1000 m, als auch im Sprint jeweils einen sicheren Sieg für sich verbuchen. Bei den Junior-Leichtgewichten war Philipp Hewing auf der Kurzstrecke erfolgreich. Beide starteten auch gemeinsam im Junior-Doppelzweier und steigerten sich von Rennen zu Rennen. Nach einem letzten Platz wurde im zweiten Lauf bereits ein zweiter Rang erzielt. Leider fehlte im abschließenden Sprintrennen am Ende das Durchhaltevermögen, so dass dem Boot aus Bingen mit einer knappen halben Bootslänge der Vortritt gelassen werden musste.