Hattinger hoffen auf Ausrutscher von Bocholt

Sebastian Mack will mit dem TuS noch aufsteigen.Foto:Walter Fischer
Sebastian Mack will mit dem TuS noch aufsteigen.Foto:Walter Fischer
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Hattingen..  Einen direkten Vergleich wird es nicht mehr geben, und so müssen die Landesliga-Volleyballer des TuS Hattingen auf einen Ausrutscher der dritten Mannschaft des TUB Bocholt hoffen. Hattingen und Bocholt liefern sich ein Fernduell um den zweiten Platz, der zur Teilnahme an der Relegation berechtigt.

Beide Mannschaften sind punktgleich, aber Bocholt hat wegen des besseren Satzverhältnisses noch die besseren Karten und von der Papierform her am Wochenende die leichtere Aufgabe. Denn Bocholt trifft auf den Tabellensiebten TC Gelsenkirchen, während der TuS Hattingen auswärts gegen den Vierten Raesfelder VG antritt. „Ich denke aber, dass die aktuelle Tabellenkonstellation nicht viel zu bedeuten hat“, sagt TuS-Spieler Mario Göbel. „Gerade Gelsenkirchen kann ein sehr unangenehmer Gegner sein.“ Diese Erfahrung machten die Hattinger auf jeden Fall in der Hinrunde, als sie mit 2:3 verloren. Und das ist eine Niederlage, die sie immer noch ein bisschen wurmt. Denn auch wegen der damals verlorenen Punkte steht der TuS „nur“ auf Platz drei.

Das Spiel gegen die Raesfelder VG werden die Hattinger vermutlich in Bestbesetzung angehen können. Spielertrainer Mathias Komp wird indes erst kurz vor der Partie zur Mannschaft stoßen. „Er kommt aus dem Skiurlaub direkt zum Spiel,“ so Mario Göbel. „Und wir hoffen natürlich, dass ihm der Urlaub gut getan und dass er sich nicht etwa einen Muskelkater eingehandelt hat.“