Hattinger fordern den Titelverteidiger

Luca Kuhnhenn kann im Pokal noch spielen, im nächsten Meisterschaftsspiel wird er dem TuS Hattingen allerdings fehlen.Foto: WalterFischer
Luca Kuhnhenn kann im Pokal noch spielen, im nächsten Meisterschaftsspiel wird er dem TuS Hattingen allerdings fehlen.Foto: WalterFischer
Foto: Fischer / WAZ FotoPool

Hattingen.. Im Viertelfinale des Handballpokalwettbewerbs auf Kreisebene empfängt Handball-Verbandsligist TuS Hattingen am Mittwochabend in der Kreissporthalle Südstadt den Ligakonkurrenten SV Westerholt. Anwurf ist um 20.15 Uhr.

Die Hattinger haben sich durch einen 28:25-Erfolg über den ebenfalls in der Verbandsliga spielenden HC Westfalia Herne für das Viertelfinale qualifiziert, während sich die Westerholter beim überaus heimstarken Landesligisten TuS Ickern glatt mit 36:21 durchsetzten.

Die Westerholter reisen als Titelverteidiger an. Das letztjährige Endspiel gewannen sie im Mai gegen den HC Westfalia Herne knapp mit 30:29. Aufgrund der letzten Resultate in der Liga haben die Gäste auch jetzt wieder die Favoritenrolle inne. Lief es im Ligaalltag für den hoch eingeschätzten SV Westerholt lange Zeit nicht richtig rund, so geht es in den letzten Wochen nach der 34:36-Heimniederlage gegen den TuS Hattingen mächtig bergauf. Nach den zwei Siegen zu Hause über den SV Teutonia Riemke (31:26) und beim HSV Plettenberg/Werdohl (35:30) stürzten die Westerholter am letzten Spieltag dann sogar Tabellenführer TuS Ferndorf II mit einem 31:29-Erfolg von der Spitze. Die Gäste sind inzwischen auf den siebten Tabellenplatz vorgerückt und bis auf sechs Punkte an den Tabellenführer OSC Dortmund herangekommen. Die Mannschaft hat sich also berappelt und wird sicherlich bemüht sein, auf dem Weg zur Pokalverteidigung den TuS Hattingen aus dem Wettbewerb zu werfen.

In der Meisterschaft gegen Ferndorf

Die Hattinger ihrerseits wollen das Spiel aber natürlich auch gewinnen. Dennoch sieht Frank Osterloh die Pokalbegegnung eher als Testspiel an. „Natürlich wollen wir weiterkommen. Wir werden allerdings unser Hauptaugenmerk darauf legen, alle zur Verfügung stehenden Spieler einzusetzen und dabei auch die eine oder andere Variante auszuprobieren“, so Osterloh. Im nächsten Meisterschaftsspiel am Sonntag beim TuS Ferndorf II werden den Hattingern mit Jakob Jäger, Luca Kuhnhenn und dem beruflich sehr stark eingespannten Josef Pospiech drei wichtige Spieler fehlen. „Und darauf wollen wir uns vorbereiten“, sagt Frank Osterloh.

So werden wohl mit Sebastian Cammann und Jonas Kilfitt zwei Leistungsträger aus dem Landesligateam in den Verbandsligakader aufrücken und auch schon im Pokal zum Einsatz kommen. Zuletzt hatten die Hattinger nach drei Siegen in Serie (36:34 beim SV Westerholt, 43:35 gegen HC Westfalia Herne und 30:24 beim SV Teutonia Riemke) im Kampf um den Verbandsligaerhalt bei der 30:32-Heimniederlage gegen den HSV Plettenberg/Werdohl einen kleinen Rückschlag erlitten. Und dieser Ligaerhalt hat für die Rot-Weißen natürlich oberste Priorität.