Hattingen freut sich auf den VfL Bochum

Der Vorverkauf läuft schon: Jens Güntner (links), Initiator des Benefizspiels, mit Hattingens Fußball-Fachschaftsleiter Wolfgang Waßerloos.Foto:Walter Fischer
Der Vorverkauf läuft schon: Jens Güntner (links), Initiator des Benefizspiels, mit Hattingens Fußball-Fachschaftsleiter Wolfgang Waßerloos.Foto:Walter Fischer
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Hattingen.. Am 20. Juni kommt Fußball-Prominenz an den Wildhagen. Zu Gunsten der Erdbebenopfer in Nepal findet ein Benefizspiel zwischen einer Hattinger Stadtauswahl und dem VfL Bochum statt.

Initiator der Partie ist der Bredenscheider Jens Güntner. „Als ich die Bilder der Katastrophe im TV gesehen habe, war ich tief bewegt. Man konnte erkennen, dass es sich bei Nepal um ein Land handelt, in dem die gesamte Situation schwierig ist“, sagt Güntner. Er überlegte, mit welcher Aktion möglichst viele Menschen angesprochen werden könnten. Dann kam ihm eines Benefizspiel in den Sinn. Jens Günter ist Fußball-Fan, und sein Sohn Nils in der Hattinger Fußballszene aktiv.

„Ich dachte erst an einen Regionalligisten“, sagt Jens Güntner. Über Hattingens Fußball-Fachschaftsleiter Wolfgang Waßerloos entstand dann Kontakt zum VfL Bochum, es gab eine Zusage für die U23 aus der Regionalliga West. Da die sich aber auflöst, hat der VfL eine Zusage für seine Zweitligamannschaft gegeben. „Das ist schon toll“, freut sich Güntner, der selbst den FC Schalke 04 anfeuert und als B-Jugendlicher mal für die SG Welper am Ball war.

Die Elf von der Castroper Straße bestreitet am 20. Juni dann zum ersten Mal in neuer Konstellation das Spiel gegen die Hattinger Stadtauswahl, die sich aus Spielern von Landesliga bis Kreisliga A zusammensetzen soll. Hansi Wagner und Peter Kursinski coachen das Team. Die Auswahl des Teams erfolgt noch in dieser Woche. „Man muss immer schauen, welche Spieler man von den kleineren Vereinen dazu nehmen kann, um wirklich eine Auswahl zu haben“, erklärt Hansi Wagner, dem die Grundidee gefiel und der schon zweimal eine Hattinger Stadtauswahl zusammenstellte.

Ausgerichtet wird die Benefizveranstaltung vom Stadtsportverband. Als Partner fungiert die Deutsch-Nepalische-Gesellschaft, die versichert hat, dass die Spenden zu 100 Prozent bei den Hilfsprojekten ankommen. Erwartet werden 1000 Zuschauer.

Vereine helfen aktiv mit

Fünf Euro zahlen Männer, drei Euro Frauen und Jugendliche, denen ab 16.30 Uhr ein Rahmenprogramm geboten wird. Unter anderem mit einem Vorspiel der F-Jugend des TuS Hattingen auf dem Kunstrasen, ehe um 18.30 Uhr das Benefizspiel auf dem Naturrasen angepfiffen wird.

Für die Sicherheit sorgen neben der Polizei auch viele Hattinger Fußballvereine. „Sie stellen den Ordnungsdienst und kümmern sich um den Verkauf von Speisen und Getränken“, kündigt Güntner an. „Auf diese Weise kommen die Vereine zusammen, um sich gemeinsam für einen solidarischen Akt zu engagieren. Sie haben von sich aus zugesagt und die Hilfe angeboten.“