Für die Preußen rückt der Aufstieg näher

Seit langer Zeit wieder einmal Seite an Seite: Arnold Tischlik (links) und Ralf Drews im Doppel.Foto:Michael Korte
Seit langer Zeit wieder einmal Seite an Seite: Arnold Tischlik (links) und Ralf Drews im Doppel.Foto:Michael Korte

Hattingen.. SSV Preußen Elfringhausen -
Fortuna Wuppertal 9:2

Die Tischtennis-Landesliga-Mannschaft des SSV Preußen Elfringhausen hat einen weiteren großen Schritt in Richtung Aufstieg gemacht. Die Preußen behaupteten durch einen 9:2-Sieg im Heimspiel gegen Fortuna Wuppertal Platz zwei, zudem verlor Verfolger ETSV Witten II gegen Spitzenreiter Remscheider TV mit 4:9. Drei Mannschaften steigen am Ende der Saison auf.

Das Ergebnis der Partie Witten gegen Remscheid registrierten die Preußen mit gemischten Gefühlen. Im Falle eines Wittener Sieges hätten sie auf Platz eins der Tischtennis-Landesliga springen können. Das hat nicht geklappt, aber weil Witten jetzt halt verloren hat, beträgt der Vorsprung auf Platz drei schon fünf Punkte.

„Natürlich will man immer gerne nach ganz oben, natürlich will man nach Möglichkeit Meister werden“, sagte Elfringhausens Spitzenspieler Arnold Tischlik. „Doch wahrscheinlich ist es für uns doch besser, so wie es jetzt gekommen ist.“

Das Spiel gegen Wuppertal verlief für die Preußen relativ problemlos, doch vor der Partie gab es schon einigen Stress. Denn der an einer Grippe erkrankte Frank Schillen musste ganz kurzfristig ersetzt werden. Thorsten Goldau stand zwar schon bereit, doch Goldau verfügt über keine Landesliga-Erfahrung. Ganz schnell wurde dann noch Ralf Drews, der über Jahre hinweg in der ersten Mannschaft gespielt hat, eingeflogen. Drews war am gleichen Tag noch zuvor für die zweite Mannschaft der Elfringhauser in Wuppertal im Einsatz gewesen. Dieses Spiel war gegen 18.17 Uhr beendet, die Partie der Erstvertretung war für 18.30 Uhr terminiert. Drews musste sich also sputen. „Wir haben dann zehn Minuten später angefangen, so hat es noch gereicht“, sagte Arnold Tischlik, der dann mit seinem alten Doppelpartner an die Platte ging. Zu einem Sieg hat es für das über Jahre hinweg eingespielte Duo aber nicht gereicht. „Man muss sich erst wieder aneinander gewöhnen“, so Tischlik. „Ich habe zuletzt ja die Doppel mit Frank Schillen gespielt. Und Frank ist ein ganz anderer Spielertyp als Ralf. Allerdings ist es gegen das Spitzendoppel des Gegners nie ganz leicht.“

Die Niederlage von Doppel zwei wurde durch die Einzel aber mehr als kompensiert. Nur Adrian Klimas musste im mittleren Paarkreuz seine Partie abgeben, und Robin Owczarczak tat sich anfangs zwar ein bisschen schwer, machte aus einem 1:2-Rückstand dann aber doch noch einen 3:2-Sieg.

Weiter geht es für den SSV Preußen Elfringhausen mit dem Auswärtsspiel gegen die zweite Mannschaft des TV Kupferdreh, die in der Tabelle zwar weit unten angesiedelt, aber dennoch nur schwer auszurechnen ist. „Da wechseln oft die Aufstellungen“, so Tischlik. „Aber selbst wenn Kupferdreh in Bestbesetzung spielen sollte - wenn wir aufsteigen wollen, dann müssen wir dieses Spiel gewinnen.“

SSV: Owczarczak/Klimas 1:0, Tischlik/Drews 0:1, Kopper/Schuimer 1:0, Tischlik 2:0, Owczarczak 2:0, Kopper 1:0, Klimas 0:1, Schuimer 1:0, Drews 1:0.