Für die Hattinger geht es jetzt um Platz zwei

Auf die Stimmung kommt es beim Volleyball häufig an. Und die war beim TuS, wie das Bild zeigt, hervorragend.Foto:walter Fischer
Auf die Stimmung kommt es beim Volleyball häufig an. Und die war beim TuS, wie das Bild zeigt, hervorragend.Foto:walter Fischer
Foto: Fischer / Funke Foto Services

Hattingen.. TuS Hattingen -
SG Volleys Marl 3:0

Es wurde zwar weitaus schwieriger als im Hinspiel, doch richtig gefährdet waren die Landesliga-Volleyballer des TuS Hattingen gegen die SG Volleys Marl nicht. Und so hatten sie nach knapp einer Stunde einen 3:0-Sieg eingefahren.

Das Hinspiel hatten die Hattinger nach einer schwachen Leistung gegen einen schwachen Gegner gewonnen. Jetzt war aber eine erhebliche Steigerung nötig, um die Marler in die Knie zu zwingen. „Die Mannschaft von Marl war mit der des Hinspiels nicht zu vergleichen“, konstatierte TuS-Spieler Mario Göbel. „Da waren eine paar richtig starke Angreifer dabei.“

Um diese starken Angreifer erst gar nicht richtig zu Entfaltung kommen zu lassen, versuchten die Hattinger, den Gegner gleich unter Druck zu setzen. Und das gelang auch. Die TuS-Volleyballer schlugen durch die Bank sehr gut auf, vor allem Lukas Landmeyer hatte große Präzision in seinen Bällen.

Vom Ergebnis her waren die ersten beide Sätze mit 25:20 und 25:21 noch recht knapp, doch das täuschte schon über die wirklichen Kräfteverhältnisse hinweg. Denn der TuS lag immer vorne. „Es hätte also deutlicher ausgehen können“, sagte Mario Göbel. „Allerdings hatte auch Marl einen starken Aufschläger dabei. Der hat uns mit seinen Sprungaufgaben vor Probleme gestellt. Und weil wir die nicht richtig in den Griff bekommen haben, hat uns das schon in jedem Satz drei, vier Punkte gekostet.“

Nach gewonnenem zweiten Satz ließ die Konzentration ein bisschen nach. Zudem wechselte der TuS auf der Zuspieler-Position: Stefan Matern kam für Marc Dormann. Als Zuspieler braucht man aber immer ein paar Bälle, um richtig ins Spiel zu kommen. Und auch die Mitspieler müssen sich erst auf den neuen Mann einstellen. Weil das ein bisschen dauerte, geriet der TuS mit 6:12 in Rückstand.

„Wir haben uns dann aber vorgenommen, das Spiel in drei Sätzen zu beenden“, so Mario Göbel. Und das gelang dann auch. Auch deshalb, weil Michael Koch durch starke Aktionen in der Feldabwehr seine Mannschaft in der Partie hielt.

Der TuS hat also weiterhin Chancen, über Platz zwei und die Relegation den Aufstieg zu schaffen. Entscheidend wird wohl das nächste Spiel. Denn dann geht es gegen den TuB Bocholt III – den aktuellen Tabellenzweiten. „Wenn wir gewinnen, dann wird es wieder spannend“, sagt Mario Göbel. „Wenn wir aber verlieren, dann war es das.“

Sätze: 25:20, 25:21, 25:23.
TuS: Komp, Landmeyer, Mack, Sotzek, Koch, Hulin, Schwarz, Borchert, Dormann, Matern, Göbel.