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Felix Osterloh vor der Rückkehr

23.01.2015 | 17:23 Uhr
Felix Osterloh vor der Rückkehr
Rückraumspieler Felix Osterloh wurde nach seiner Roten Karte für 14 Tage gesperrt. Jetzt plant sein Trainer und Vater wieder mit ihm.Foto:Dietmar Wäsche

Hattingen. Durch den 36:34-Sieg beim SV Westerholt ist der TuS Hattingen in der Tabelle nahe an den als Mitfavorit gestarteten Gegner auf Platz neun herangerückt. Beim Rückrundenauftakt gegen den HC Westfalia Herne steht aber schon die nächste schwierige Aufgabe bevor. Die Partie in der Kreissporthalle wird am Sonntag um 17.30 Uhr angepfiffen.

Nah dran ist auch Herne – und zwar an Hattingen. Der Aufsteiger weist derzeit wie der TuS 10:16 Punkte auf. Hattingens Trainer Frank Osterloh hat eine hohe Meinung von der Westfalia: „Das ist eine Mannschaft, die man leicht unterschätzt, weil sie viele kleine Spieler hat. Die sind aber ungemein flink und gut ausgebildet.“ Und Herne zu unterschätzen, das verbietet sich schon alleine wegen des Hinspiels. Da unterlag der TuS nämlich zum Ligaauftakt mit 25:28.

Die Fäden im Herner Spiel ziehen zwei Routiniers, die von mehreren Talenten mit A-Jugend-Bundesliga-Erfahrung beim HC Eintracht Recklinghausen umgeben sind. Angeführt wird Herne von Ex-Profi Tim Bauer, der zehn Jahre lang in der Bundesliga und Spanien aktiv war. Der zweite Erfahrene ist Jerome Barth, ausgestattet mit vielen Jahren Oberligapraxis. Bauer war übrigens beim Hattinger Pokalsieg in der vergangenen Woche gar nicht, Barth nicht lange auf dem Feld. „Nicht umsonst hat sich Herne in der Landesliga gegen hoch gewettete Konkurrenz wie Bommern oder Heeren-Werve durchgesetzt und ist aufgestiegen“, sagt Osterloh.

Personell steht es bei den Hattingern nicht zum Besten. Denn Matthias Sinnemann hat sich einen Virus eingefangen und seine Mannschaftskameraden Philipp Dobrodt, Dominic Schimm und Linus Grossmann angesteckt. Ob sie einsatzbereit sein werden, ist äußerst fraglich. Felix Osterloh hingegen steht nach seiner Sperre wohl wieder zur Verfügung. „Die Sperre dauerte 14 Tage, den damaligen Spieltag einbezogen. Sie müsste also Samstagabend ablaufen“, sagt Frank Osterloh. Man wolle sich zur Sicherheit aber noch einmal beim Verband erkundigen, ob ein Einsatz tatsächlich korrekt wäre.

Es wird also wieder ein Spiel werden, in dem der TuS alles abrufen muss, um erfolgreich zu sein. Das gelang zuletzt in Westerholt bekanntlich gut. „Westerholt ist natürlich sehr enttäuscht und bekommt jetzt schon den dritten Trainer in dieser Saison“, sagt Osterloh. „Dieses Durcheinander haben wir ausgenutzt.“

Trotz des fünften Saisonsieges und mittlerweile sechs Punkten Vorsprung auf den vorletzten Platz sieht Frank Osterloh noch viel Arbeit für sein Team. Denn Plettenberg/Werdohl (vier Punkte) und Borussia Höchsten (drei Zähler) hat er noch nicht abgeschrieben. „Plettenberg/Werdohl hat beim Tabellenführer OSC Dortmund nur mit einem Tor Unterschied verloren und in der letzten Minute an den Pfosten geworfen“, sagt er. Zudem sei noch nicht klar, ob der Drittletzte eventuell in die Relegation müsse.

Sebastian Schneider

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2015-01-23 17:23
Hattingen Sprockhövel