Fabian Lümmer wieder im Training

Fabian Lümmer musste sich Operationen an Kreuzband und Meniskus unterziehen.Foto:Svenja Hanusch
Fabian Lümmer musste sich Operationen an Kreuzband und Meniskus unterziehen.Foto:Svenja Hanusch
Foto: WAZ FotoPool

Hattingen..  Fußball-Landesligist SF Niederwenigern will am Sonntag einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Die Schwarz-Gelben gastieren beim VfL Speldorf.

In der Niederrhein-Landesliga würde über Ostern eine Pause eingelegt, am Wochenende zuvor sammelten die Sportfreunde aber ganz wichtige Punkte ein. Denn da schlugen sie den VfL Rhede mit 2:0 und zogen damit an Rhede vorbei. Niederwenigern verbesserte sich damit auf Platz sieben, und wenn es dabei bis zum Saisonende bliebe, wären wohl alle Wennischen hochzufrieden. „Wenn wir Achter werden, dann bleiben wir mit Sicherheit in der Liga“, sagt SFN-Trainer Jürgen Margref mit dem Blick auf die unteren Tabellenregionen. Vier Absteiger wird es mit Sicherheit geben, eventuell aber auch einen oder zwei mehr, was dann von den Ereignissen in den höheren Ligen abhängt. Aber die Sportfreunde haben sich inzwischen ein kleines Polster zugelegt. Der Vorsprung auf einen sicheren Abstiegsplatz beträgt jetzt schon sieben Punkte und der auf Rang zehn immerhin auch sechs Zähler.

Aber es könnten noch mehr sein. Jürgen Margref denkt da vor allem an die Spiele gegen Königshardt und Burgaltendorf zurück, in denen es jeweils nur einen Punkt gab. „Da haben wir letztlich zu wenig Tore geschossen, gegen Schlusslicht Königshardt ja gar keins“, sagt der Trainer, der sich auch noch an das Hinspiel gegen Speldorf bestens erinnert. Denn da verloren die Sportfreunde auf eigenem Platz mit 1:4.

1:4-Niederlage im Hinspiel

„Wir waren aber mit Sicherheit nicht um drei Tore schlechter“, so Margref, der von einem schwierigen Rückspiel ausgeht. „Für Speldorf lief es in der Hinrunde nicht nach Wunsch. Da hat man als ehemaliger Oberligist wohl gemerkt, dass auch in der Landesliga guter Fußball gespielt wird. Deshalb wurde die Mannschaft noch einmal verstärkt.“

Beim Blick auf seine eigene Mannschaft bekommt Niederwenigerns Trainer zwiespältige Gefühle. Zunächst einmal bedauert er den Ausfall von Marius Müller, der sich im Training am Oberschenkel verletzt hat. Müller muss also pausieren. Gar nicht mehr für Niederwenigern spielen wird Quissam Kachout, der sich einen Kreuzbandriss zugezogen hat.

Positiv ist indes, das Florian Machtemes und Fabian Lümmer zuletzt im Training dabei waren. Lümmer hat nach Kreuzband- und Meniskusoperation in dieser Saison überhaupt noch nicht gespielt. „Jetzt hat er aber bei einem Trainingsspielchen mitgemacht“, sagt Margref. „Da hat er auch schon einen sehr guten Eindruck gemacht. Natürlich ist er noch ein wenig gehemmt, doch das muss er jetzt ablegen.“