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Endspielstimmung bei der TSG Sprockhövel

25.05.2012 | 16:55 Uhr
Endspielstimmung bei der TSG Sprockhövel

Die TSG Sprockhövel empfängt am Pfingstmontag den TuS Ennepetal zum Lokalderby. Mit einem Sieg kann die TSG den Aufstieg perfekt machen

Am heutigen Samstag bittet Lothar Huber seine Spieler zum Abschlusstraining. Gespielt wird ausnahmsweise nicht am Sonntag sondern am Pfingstmontag. Der Tabellendritte TuS Ennepetal ist dann um 15 Uhr im Stadion Baumhof zu Gast. Drei Punkte mehr als Sprockhövel hat der TuS auf dem Konto, der Aufstieg in die Oberliga ist dem TuS wohl nicht mehr zu nehmen. Damit auch die TSG Sprockhövel am Saisonende diesen Aufstieg bejubeln kann, ist ein Sieg am Montag extrem wichtig.

Robert Wasilewski weiß um die Bedeutung, hat im Gespräch mit dieser Zeitung von einem „Endspiel“ gesprochen. Das Urgestein glaubt allerdings nicht, dass der TuS Ennepetal in diesem Lokalderby mit halber Kraft spielen wird. Wasilewski glaubt dafür, dass seine TSG Sprockhövel diese Partie mit doppeltem Einsatz bestreiten wird.

Cheftrainer Lothar Huber gibt Wasilewski recht: „Die Jungs haben sich dieses besondere Spiel am Montag selbst verdient. Ist doch klar, dass da alle bei der Sache sind. Sie wollen unbedingt in die Oberliga. Vor fünf Wochen hat keiner hier damit gerechnet.“ Dass jetzt ausgerechnet ein Spitzenteam kommt, stört den 60-Jährigen nicht. Im Gegenteil: „Wir wissen, dass Ennepetal eine sehr gute Mannschaft hat, die in der Lage ist, uns zu schlagen. Daher müssen wir uns von Anfang an konzentrieren.“

Das mit der Konzentration funktionierte in den vergangenen vier Partien bekanntlich schon ganz ordentlich. Die Bilanz: Zwölf Punkte und 10:1 Tore. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht“, sagt Huber.

Im Hinspiel in Ennepetal regnete es in Strömen. Der Rasen war tief, beide Mannschaften schenkten sich nicht. Es war ein sehr kampfbetontes Spiel. Am Ende siegte der TuS Ennepetal mit 2:0. Obwohl die TSG im ersten Durchgang mindestens gleichwertig war. Ein Doppelschlag zwischen der 50. und 55. Minute entschied Ende November das Spiel. Ein ähnliches Duell erwartet Huber am Montag. Wenn auch bei Sonnenschein. „Das ist ein Spiel, in dem die Tagesform über Sieg und Niederlage entscheiden kann.“

Unter Druck setzen will Lothar Huber sein Team aber nicht. Der Ablauf vor der Partie wird vor diesem Topspiel nicht verändert. „Wir machen alles so wie immer“, sagt Huber. Das bedeutete zuletzt siegen.

Christoph Winkel



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