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Endspielstimmung bei den Sportfreunden Niederwenigern

08.06.2012 | 18:00 Uhr
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Endspielstimmung bei den Sportfreunden Niederwenigern

Bei Sieg Klassenerhalt: Niederwenigern spielt in Vohwinkel

Der vergangene Spieltag ist für die Sportfreunde Niederwenigern mit dem eigenen Sieg und der Niederlage von Konkurrent Adler Osterfeld gut gelaufen. Im letzten Saisonspiel beim FSV Vohwinkel (So., 15 Uhr) gilt es, den Tabellenplatz zwölf zu verteidigen.

Das gilt umso mehr, nachdem sich die Sportfreunde in Sachen Abstiegsregelung schlau gemacht haben. Bisher war man davon ausgegangen, dass der 13. Platz über die Relegation immer noch die Chance auf den Klassenerhalt beinhalte – jetzt stellt sich die Lage etwas anders dar. In der Aufstiegsrunde zur Regionalliga sind mit dem FC Kray und der SSVg Velbert zwei Vereine dabei, deren Erfolg oder Misserfolg sich auch auf die Landesligen auswirkt.

Diese Runde ist mit den Rückspielen am Sonntag abgeschlossen. „Wenn beide scheitern, steigen die 13. der Landesligen direkt ab“, erklärt Fußball-Abteilungsleiter Bertold Pieper. Sollte sich einer durchsetzen, müssten zwei Absteiger in der Abstiegsrelegation der 13. der drei Landesligen ausgespielt werden. Packen es beide, müsste ein Bezirksligist ermittelt werden.

Niederwenigern hat den Klassenerhalt in der eigenen Hand. Am vergangenen Spieltag haben die Sportfreunde mit dem 1:0 über ESC Rellinghausen den Konkurrenten Adler Osterfeld um einen Punkt überholt und nehmen den sicheren Platz zwölf ein. „Ich gehe auch davon aus, dass wir gewinnen müssen“, sagt Margref mit Blick auf die anderen Mannschaften im Abstiegskampf. Osterfeld empfängt mit der SSVg 09/12 Heiligenhaus den Tabellenletzten. Der mit einem Punkt mehr als die Sportfreunde auch noch gefährdete SV Burgaltendorf hat mit Safakspor Oberhausen ebenfalls einen Absteiger zu Gast.

Der Gegner der Sportfreunde, der FSV Vohwinkel, hat sich mit einem 1:0-Sieg in Heiligenhaus aus dem Abstiegskampf verabschiedet – einerseits geht es also für die Gastgeber um nichts mehr, andererseits können sie befreit aufspielen. In Wuppertal wird übrigens auf Asche gespielt. „Eigentlich ist das nicht so unser Belag“, sagt Jürgen Margref. „Aber wir haben darauf zuletzt trotzdem immer ganz gut ausgesehen.“ Zum Beispiel beim 5:2-Erfolg vor drei Wochen bei der Tgd. Essen West, als nach 1:2-Rückstand noch die Wende gelang.

Möglicherweise kann Niederwenigern in Wuppertal wieder auf Mittelfeldspieler Tobias Tempel zurückgreifen, der gegen Rellinghausen wegen Leistenproblemen nicht zum Einsatz kam. Fehlen werden hingegen die beiden Langzeitverletzten Luca Dobinski und Marcel Kraushaar.

Sebastian Schneider

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