Ein Pokal für die Schwarz-Gelben

Der Jungjahrgang der Sportfreunde Niederwenigernsetzte sich im Achtmeterschießen mit 3:1 gegen den TuS Hattingen IV durch.Foto:Manfred Sander
Der Jungjahrgang der Sportfreunde Niederwenigernsetzte sich im Achtmeterschießen mit 3:1 gegen den TuS Hattingen IV durch.Foto:Manfred Sander
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Hattingen..  Bei der Stadtmeisterschaft der D-Jugend gab es eine faustdicke Überraschung.

Mit den Sportfreunden Niederwenigern II setzte sich einer der Jungjahrgänge die Krone auf. Der Sieg gelang im Finale durch ein 3:1 im Achtmeterschießen gegen den TuS Hattingen IV – ebenfalls ein Jungjahrgang.

Die Favoriten, die ersten Mannschaften der Sportfreunde Niederwenigern und des TuS Hattingen, waren zuvor im Halbfinale ausgeschieden. Sie scheiterten im Achtmeterschießen, nachdem ihnen vorher in den 13 Minuten regulärer Spielzeit lange Paroli geboten wurde. Nach der Vorrunde waren die Spiele im Halbfinale sehr eng und wurden von da an alle durch ein Achtmeterschießen entschieden.

Auch im Finale sollten erst vom Punkt aus die ersten Tore fallen. Zuvor trafen die Sportfreunde den Pfosten, mussten selbst aber auch etwas zittern. Die Nerven der Schützen versagten später nicht, Torwart Max Wagner parierte sogar einen Versuch des TuS Hattingen IV. „Wir haben uns endlich mal belohnt, nachdem wir ein Jahr lang darauf hingearbeitet haben, guten Fußball zu spielen“, freute sich Trainer Marc Wagner, der zusammen mit Hansi Wagner und Matthias Heufken die Reserve der Sportfreunde coacht.

Starker Auftritt in der Vorrunde

Von der Spielweise des Stadtmeisters, der im nächsten Jahr seinen Titel verteidigen kann, waren die Trainer vor allem in der Vorrunde überzeugt. „Wir haben den Ball gut hinten heraus gespielt und dann viel über Außen angegriffen“, lobte Marc Wagner. Durch einige sehenswerte Kombinationen brachten es seine Schützlinge auf insgesamt neun Treffer in der regulären Spielzeit. „Wir haben die Ruhe bewahrt und das Spiel gemacht“, lobte Marc Wagner.

Für den neuen Stadtmeister aus Niederwenigern spielten: Max Wagner, Niklas Niggemeier, Jakob Heufken, Kias Dumsshgi, Julien Guillaume, Nico Stumpe, Ben Queschgässer, Fritz Wächter, Jannik Homm, Jason Bommer, Marcel Modro, Falk Kremer und Joe Leyendecker.