Düerkop: „Die Jungs sind heiß“
03.02.2012 | 16:49 Uhr 2012-02-03T16:49:00+0100
Hattingen. Der TuS Hattingen hat seine Aufgaben in den vergangenen Wochen gegen Gegner aus dem unteren Bereich der Tabelle konsequent gemeistert. Im Spitzenspiel (So., 18 Uhr) gegen den Zweiten, gegen den SuS Oberaden, treffen die Rot-Weißen wieder auf einen Gegner auf Augenhöhe.
Mit fünf Punkten Vorsprung auf den SuS Oberaden und auf die HSG Schalke 04/96 hat sich das Team von Trainer Maik Düerkop nach 14 von 26 Partien einen schönen Vorsprung herausgespielt. Düerkop ist in diesen Tagen dennoch vorsichtig mit Aussagen bezüglich der Meisterschaft, auch wenn viele Beobachter diese schon so gut wie sicher in TuS-Hand sehen. „Wenn wir verlieren, ist Oberaden wieder bis auf drei Punkte heran“, sagt Düerkop zum Beispiel. „Wir sollten nicht meinen, dass wir schon sicher sind.“
Und seine Mannschaft hat den Trainer wohl verstanden, denn der Aufgaben der vergangenen Wochen entledigte sie sich souverän: Die letzten vier Partien beendete der TuS mit jeweils mindestens zehn Toren mehr als der Gegner. Einzig die Trefferquote zuletzt beim 35:25-Sieg über den HC Dortmund-Süd hat Maik Düerkop so gar nicht gefallen. „Wir hätten mit 20 Toren Differenz gewinnen müssen“, sagt er.
Mit Blick auf den sonntäglichen Gegner fordert Düerkop in diesem Punkt eine deutliche Steigerung. „Eine Leistung wie zuletzt reicht nicht gegen den SuS Oberaden.“ Aber der Trainer hat Vertrauen in sein Team, dass es rechtzeitig vor dem Spitzenspiel wieder volle Fahrt aufnimmt, denn in dieser Spielzeit hat er viele Signale gesehen, dass der TuS gefestigt ist. „Die Jungs werden am Wochenende heiß sein, sie wissen ganz genau, worum es geht“, sagt er. Es geht um nicht weniger als eine Vorentscheidung. Nicht um den Titel, aber darum, ob Oberaden ein ernst zu nehmender Kontrahent bleibt. Dem SuS hilft nur ein Sieg beim Spitzenreiter wirklich weiter. Deswegen sagt Düerkop: „Ich gehe davon aus, dass der SuS Oberaden alles aufbieten wird, um zu gewinnen.“ Das bedeutet, dass bei Oberaden wohl auch Bastian Stennei und Marcus Salzmann im Rückraum dabei sein werden. Beide fehlten beim 40:35-Sieg der Hattinger im Hinspiel. Und das war ein Spiel, das Maik Düerkop noch gut in Erinnerung hat. „Es war ganz lange sehr eng“, sagt er.
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